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männlichen Einwohner über 20 Jahre belauft sich auf 131.
Das an einer Anhöhe oberhalb diesem Ort gelegene schwefcl-und alaunhaltige Bad wird nickt gebraucht. Luchfingen warmit seinen Umgebungen lange Zeit ein Sitz der Betriebsam-keit, jetzt aber seiner Verdienstquellen durch die Zcitumständeund die neuen Erfindungen gcößtentheils beraubt und daherarm geworden.
Äuchten, gr. Weiler mit vielen schönen Wohngcbäude«unweit der appenzell. aufferrhod. Gem. Wolfhalden.
Lucil/ St./ Kloster, ein vormal. Prämoi stratenser-klostec auf einem freien Platze in der Nähe des bischöflichenHofes zu Chur . Bormals soll der heil. Lucius, der Apostelder Rhatiec, hier gelebt haben. Nach manchem Wechsel 'wurde dasselbe 1811 ein Rauh der Flammen, bald abergrößer und schöner als vorher wieder aufgeführt, welchesder rastlosen Thätigkeit des dortigen Regens Purtscher haupt-sächlich zu verdanken ist. Es hat jetzt die Bestimmung, alsGvmnastum für die kathol. Jugend und als Pricstcr-Semlnarium zu dienen, weshalb es für diesen doppeltenZweck die gehörige Einrichtung erhalten.
Lucil-Steig/ St. c auch Luciensteig, ein engerThalweg oder Engpaß, auf einer Anhöbe,aus Bünden inSLichtensteinische, St. von Maienfeld, mit einem Wacht-,Wirkhs- und Zollhause, welches letztere der blind. Regierunggehört, die hier einen einträglichen Zoll erheben laßt, imHochgericht« Maienfeld und bünd. Zehngerichtenbund. DieStraße von Maienfeld nach Feldkicch führt hierdurch. DasWachthaus dient zugleich als Thor, und auf beiden Seitenist der Thalgrund von einem Berg zum andern mit einerMauer auf dem ehemaligen Schanzwerk geschlossen, die eineCourtine mit 2 halben Bastionen bildet. Sie liegt 2180 F.ü. M., und St. unterhalb bei der Quelle des unter denFüßen des Wanderers hervorströmenden St. Katharinen-brunnens, ist die Schweizergrenze zwischen Bünden und 'Lichtenstein. 1490 wurden hier die Oesterreichec geschlagen,und 1799 bis 1800 fanden bei diesem Paß gleichfalls vieleGefechte zwischen den Oestecreichern und Franzosen statt. Erkonnte nie anders genommen werden, als daß man ihn überhohe Felsenwände umging.
Ludetschweil, kl. Dorf von 14Z Cinw., in der Pf.Rußikon , im zürch. A. Kyburg. Es bildet mit den HöfenBlafimühle, Reit!, Grund und Scheuerhof.eine eigene Zivil-gemeinde, in welcher Güterbau und Baumwollenweben vor-züglich betrieben wird.
LudiaIIo, Dorf zur Rechten des Breno, im Kr. Mal-vaglia und teffin. Bez. Blegno.
Ludigen, Dörfchen mit einem kl. alten Schlosse, inder Pf. Römerschweil und dem luzern . A Hsckdorf. DiePröbste zu Münster nannten sich ehemals auch Twinghcrreuzu Ludigen, weil sie die Gerichtsbarkeit hier ausübten.
LudrelikoN/ kl. Dorf am westl. Gestade des Zürich ,sees , in der Pf. Thalweil und dem zürch. A. Wädcnschw-.i l.
Lü,auch Lujo, kleiner angenehm auf einer Anhöhegelegener Ort, der ein Filial von St. Maria ist , in, Hoch.gerichte Münsierthal im bünd. Gotteshausbund.