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in 6 St., nach Trans i» 9 St., ins Kristallinerthal in4 St., auf den Lukmanier in 4 St., nach Iaido in st'/^St.und nach Hinterrhein in 7 St.
OlliereS, kl. Ort am Fuße der Dent de Jaman, imwaadtl. Distrikt Pays d'en haut. Er liegt in einem anmu-thigcn Thälchen am Hongrinbach, und litt 1767 durch Lavi-nenstürze.
OlliSrÜthi, ein hugelichtes, fruchtbares Gelände,mit Bauerhöfen, in der lnzern. Pf., dem Bezirksgerichcs-kreise und Amt Willisau .
Ollon , Kreis im waadtl. Distrikt Aigle. ?lm Insteder Alpen gelegen, ist diese Gegend dennoch sehr fruchtbarund wohlangebaut. Ihre arbeitsamen Einwohner, derenZahl sich auf 2148 belauft, sind das Jahr hindurch abwech-selnd Hirten, Heuer, Schnitter und Winzer. Auf den Ber-gen ist die Viehzucht und Käsebcceituug das Hauptgewecbe,und die Lebensweise der Bergleute stimmt mir den Aelplerudes benachbarten bern. Saanenlaudes überein.
Ollon , KreiSoct, ein gr. Pfarrdorf von 1150 ge-werbsfieißigen Einwohnern, mit 2 Jahrmärkten, Es ist nichtnur die größte, sondern auch die schönste Ortschaft im Distr.Aigle, und eine der bedeutendsten im Kanton Waadt . Ineiner Urkunde von 1014 kommt dieser Ort unter dem Na-men Aulona vor. In der Kirche wird ein römischer Meilen-stein aufbewahrt, welcher den Namen eines 325 verstorbenenKaisers, Licinianus Licinius, trägt. Eine Icuecsdriinst legte1778 18 Gebäude in Asche. I» der Nähe werden vieleVersteinerungen gefunden. Die Pfarre und der KreisOllon würd in Ollon plaine, wozu das Kirchdorf gehört, undOllon Montagne getheilt. Die erste Abtheilung enthält in326 Häusern 1310 Einw., und die letztere in 640 Gebäuden840 Seelen. Diese Berggemeinde, in welcher hohe steinigteWeiden, mit graSreichen, tiefen Wiesengründen, bald inWäldern sich verbergend, bald von wilden Kluften unter-brochen, abwechseln, und das Ganze von kolossalen Fels-kämmen überhängt ist, wird von einfachen Menschen be-wohnt, die sich von Hirtengeschäfren nähren. In Ollon plaine wird Weinbau getrieben.
Olnierstheil/ kl. Dorf mit paritätischen Einwohnern,in den Pfarren Egnach und Acbon, mit schönem Lbstwachs,im thurg. Amt Arbon .
OlmisHausen, siehe Egnack.
Olsberg , Kloster, ehemals ein adelicheS Frauen-stift, 1 St. von Nheinfelden, seit 1807 eine weiblil e Erzie-hungsanstalt. Es wurde 1083 gegründet. Ursprünglich wares ein Cisterzienserfrauenkloster, gerietst durch Unglücksfallenach und nach in Verfall, und wurde 1782 in ein adelicheSDamenstifk verwandelt. Zugleich ward die Klosterkirche zurPfarrkirche des Dorfs Olsberg bestimmt. Die aarg. Regie-rung unterhält jetzt eine höhere, 1820 vervollkommnete Lehr-anstalt für Mädchen, und 4 Lehrerinnen ertheilen, unter derLeitung einer Skiftsobern, in deutscher und französischerSprache, Erdbeschreibung, Geschichte, Naturkunde, Schrei-ben, Rechnen, Zeichnen, Singen, Klavierspiel und weiblichenArbeiten, Unterricht. Das Kloster ist gut gebaut, geräumig,