Band 
Dritter Theil. P bis Z.
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Ackerfeld umgeben ist, im Är. Veltheim und im aorg. Bez. -Bcugg Bis 1720-war diese Burg die Wohnung des Amt-manns, den Bern überlas nach ihr benannte Amt setzte,»reiches in gedachtem Jahre nach Wildenstein verlegt wurde.

Schergenbach, der, ein von der Fermonter-Alpfallendes, bei hohen Anschwellungen tobendes und das Sei-tenthal Samnaun im blind. Unter-Engadin durchflieffendesBergwaffer, das eine Strecke die Grenze gegen Tirol bildet,und sich nahe dem Paffe Finstermünz in den Jnn ergießt.Da dieser letztere zu den crstaunenswürdigsten Merkwürdig-keiten gehört, welche diese Schlucht in der großen Alpen -mauer znm einzigen Thor bestimmt zu haben scheint, durchwelches man fast ebenes Fußes aus Italien nach Deutsch ,land kommen kann, so vermehrt der Absturz dieses Bachs»och das Schauwürdige dieses Durchgangs (s. Finster»münz.) . ,

Scherlt, Nieder- und Ober-, 2 nach Könitz im-kern. Stabkamtsbezirk eingepfarrte Ortschaften. Nieder-fcherli, ein Dorf mit einem Gasthause, einer Mühle undSage. Obecscherli, welches ebenfalls eine Mühle hat, St.oberhalb dem ersten; beide in einer Vortheilhaften Lage, vomScherlibach bewässert. Das erstere zahlt in 121 Häusern 800Cinw. ; dieses in 55 Wohnzebäuden 500 Seelen. BeideAbtheilungen bilden besondere, sehr zerstreute Schulgemein-ben, mit eigenen Schulgebäuden. Das Gelände ist hügs-licht, mit Obstbäumen bedeckt und erzeugt viel und gutesGetreide; auch sind die Leute größtentheils wohlhabend.

Scherlibach, der, ki. Bach im bern. A. Laupen,entspringt am Tschuggen und Ebnet, bewässert die DörferOber- und Riederscherli und ergießt sich unter den Mittel-häusern in die Sense.

Scherliwald, mehrere Höfe in der-Pf. Dusnang,im thurg. ?s. Tobel.

Schernelz, franz. Cbaranne, kl. Dorf am Bieler-see am Fuße freundlicher Rebhügel und größtentheils vonWeingärtnern bewohnt, in der Pf. Liegertz im der». AmtNidau . Nahe bei diesem Ort ist die Brunnmühle am Bach»dieses Namens, die im Schatten von Baumgruppen demAuge sich sehr malerisch darstellt.

Schrrrkessel, Schweizerblut, wird derjenige rotheWein genannt, der in einem mit Mauern ehemals ganzumfangenen Weingarten zunächst St. Jakob bei Basel er-zielt und alljährlich im Frühjahr , »während des Rasenfangesin der nahen Airs, daselbst -uisgewirlhet wird. Dieser Wein-garten war die eigentliche Wahlstatt in jenem unvergeßlichenHeldenkampfe 1414 gewesen.

Scherz, Dorf mit52 Wohn- und Nebengebäuden undA2 Einw., in der Pf. Birr, im Kr. Windisch und sarg.Bez. Brugg, 1 St. von lctzterm Zimtsort. An dem Scherz--berge, qn welchem dies Dorf liegt, würd Bohnerz gegraben.

Scherzingen, wohlgebautes Pfarrdorf unweit dem.Bodensee, im Kr. Egelshofcn , im thurg. Amt Gottlieben .Die hiesige Pfarre, von welcher das Filial Oberhofen ob-kM>Lk,.uMsȧt .M7. pefprm. Ejnw. Schsrzingen liegt zu,-