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nächst der Frauenabtei Münsterlingen, in einem Gelände,das mannichfaltig reich an Aussichten ist und viel Wein er-zeugt. Die Munizipalgemeinde zählt in den 4 sie bildendenOrtschaften 211 Wohngebäude.
ScherziSbach, der, ein Bach, der dem Arnerseeim Scherzisthal im bern . A Saanen entströmt, einige hübscheFälle bildet, das Thal gl. Namens durchstießt und sich zwi-schen Feukecsey und Ladi in die Saane ergießt.
Scherz i.stbal, das, ein Nebenthal in der PfarreGsteig im bern. Amt Saanen, das von der Doggen - undBurgfluh und dem Weifsenberghorn nördlich, dem Arner-Horn und Sagliau westlich und dem Seeberg und derWellegg südlich eingeschlossen ist. In seinem Schooße istder kleine Arnersee am Fuße der Florietaz, oder des See-bergs und des Weissenberghorns, ersteres 6400 und letzte-res 7280 Fuß überm Meer. Das Thal ist schön undromantisch, aber nur wenig von Fremden besucht. Fußwegeführen dadurch von Saanen und Gsteig nach Etivaz undOrmonds-dessus in 4 bis 5 St.
Scherzligen, kl. Fischerork, 4 St. von der bern.Stadt Thun , in malerischer Lage. Die Kirche, in welcherder Helfer von Thun alle 14 Tage Gottesdienst hält, istsehr alt, und erscheint mit Spietz und Biberifl schon im I.760 , da sie Pipin, der Baker Karls des Großen, dem KlosterEttenheim vergabt«. Bis zur Reformation war sie die Pfarr-kirche desjenigen Theils der Stadt und des Kirchspiels Thu»,der in den Sprengel des Bisthums Lausanne gehörte. Rochfindet man in derselben Leichensteine der vormaligen Edel-leute dieses Orts, auch wurde sie ehedem als Wallfahrtsortvon Andächtigen stark besucht.
Scheulte, la, deutsch Schelten, ein steiles, gras-reiches Bergthal, mit vielen zerstr. Wohnungen, in derPf. Mervrlier im bern. Amt Münster . Es liegt gegen diesolothucn. Grenze, hat eine Getreidemühle, und der von ihrabfließende Bach gl. Namens vereinigt sich bei Courroux mitder Dirs. Die Einwohner sprechen deutsch .
Scheunen, Dorschen von 9 Häusern und 64 Einw.im bern. A. Fraubrunnen und zu Jegenstorf eingepfarrt,dessen ländliche Gebäude, von Obstbäumen beschattet, wirth-liche Bewohner verrathen. Hier stand ehemals die Burg derEdeln dieses Namens, und nach mannichfaltigem Wechselkamen die Gerichts dieses Orts zur Herrschaft Jegenstorf ,von welcher sie im I. 1770 abgetrennt und an einen HerrnStürler von Bern verkauft wurden, nach dessen Tod sie,kurz vor der Revolution, wieder an die Familie von Erlachgelangten.
Scheunenberg, zerstr. Ort zwischen Bnekigen imdMöllern, in der Pf. Wengi und >m bern. A. Bären. MitJanzach zählt er in 22 Häusern 120 Einw. Hier stand ehe-mals eine Kapelle auf den Trümmern eines Götzentempels,wo noch im vorigen Jahrhundert Bilder von Erz und Mün-zen gefunden wurden.
Scheu ren, Dörfchen an der Zihl, unweit Gottstatt ,im bern. A. Nidau. Seine Einwohner, .die nach GotkstatteingepMrt sind, treiben Landwirthschast und zum Theil