Band 
Dritter Theil. P bis Z.
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Schiffahrt. Das bisweilen eintretende Zurückschwellen derZihl legt dem Anbau des ebenen Geländes dieses Orts Hin-derniffe in den Weg.

Scheuren, Bauernhäuser bei Buren, in der bern .Pf. und dem A dieses Namens. Sie bilden eine Art Vor-stadt an der Straße nach Aacberg.

Scheuß/ die, franz. Suse, la, ein Bergstrom, derseine Quellen oben im St. Jmmerkhal bei les Convers hak,dieses Thal von Westen nach Osten durchstießt, sich südlichwendend, tiefe Felsschlunde durchbrauset, bei Bötzingen her-vortritt und in zwei Arme» in die Zihl und in den Bieler-sce s!>eßt. Sie empfängt die große Quelle beim Torrentzwischen Cormoret und Billeret, von welcher sie ihren größtenZuwachs erhält. In Viel wird dieser Fluß Süß und Schußgenannt.

Schiben, der, auch Scheibe, oder Scheiben»

fluh, eines der höchsten Joche des Schrattengebirgs, imluzern . A. Entlebuch. Seine Westseite fällt steil ab ; anseiner Ostseite bildet sich zwischen ihm und einem kleinernJoche ein Bergthälchen, das eine stundenlange Steinwüstezu sein scheint. Der Schiben ist auch wegen einer äussersttiefen Höhle, das Schibenloch genannt, merkwürdig.

Schibloch, ein hochliegendes Oertchen in dem Berg-theil der obwald. Pf. Sächseln, wo der fromme AnachoretNiklaus von Flüe , während seines Ehestandes, seine Woh-nung hakte.

Sch'.erS- auch Schier sch, ein Hochgericht im bünd.Zehngerichtenbund. Es bildet einen Theil des Prektigau,zahlt 2767 deutschredende reform. Einw., und begreift dirGemeinden Schiers, Schubers, Grüsch, Fanas , Sewis,Falzeina oder Valzeina , doch von letzter-» nur das vordere-Diese theilen sich in die beiden Gerichts Schiers und Sewis,von welches diesen einen Landammann nnd 14 Geschworne,jenes hingegen nebe» einem Landammann 12 Geschworne zuVorstehern hat. Dieses Hochgericht hat 803 waffenfähigeMänner, und zwei Stimmen, im großen Rath.

Schiers , Pfarrdorf mit Jahrmarktsrecht, in einerfruchtbaren Gegend, an der Landquart , in welche sich dasBergwaffer Ruffarain stürzt, das zuweilen verwüstend auS-tritt,, und die Felder längs den Ufern mit Sand und Stei-nen. bedeckt. Die Pfarre enthält mit dem äuffern und mitt-lern Lunden, Vayanna, Maria, Montagna und Bufferein1084 Seelen. Schiers genießt im Winter kaum 2 Stundender Sonne.

Schiffli, Groß« und Klein-, 2 Alpberge überSeifigen, am Abendberg.ini bern. A. Jnterlachen.

Schilling, eine Gruppe Sommerwohnungen im wallis .Lehnten Siders , unter welchen sich das Landhaus des Groß-kastellans Lamon sowohl, durch seine Läge als durch Geschmackauszeichnet.

Schilt, der,, ein rauhes nicht ganz unfruchtbaresGebirge im Kanton.Glarus . Es verursacht dem Hauprflecken,dem es gegenüber bis zu einer Höhe von 7370 Fuß empor-steigt, mit dem wilden Glärnisch eine etwas schwermmh.ig«