Sammlung
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N'sb. I.
Hebe-Baum,
Wodurch grosse Lasten in die Höhe gebracht werden.
H? r. Z- -^0 und 8v sindzwey Trag, Säulen. Diese sind secve»
L unten in zwey liegende Balken L und k eingesezk, weiche durch Quer, 6e,
Hölzer, mit einander verbunden sind. Die innere Seite jeher ^»cn«,erTrag-Säule hat einen genugsam vertieften Einschnitt 6, in wel^
^ /chem eine eiserne Stange in die Höhe stehet, welche auf beyden n. s.Seiten Zahne hat. Die Stange ist mit einer eisernen Hülse i 2umgeben, deren innere Hvlung geräumig genug ist solche zu fassen,und sich daran auf und nieder zu bewegen. Zwischen beyden Trag - Säulen ist derHebe-Baum Oss, eines Ende o die Last halt, an dem andern X aber wird dieKrafft angeleget. Soll die Last in die Höhe gebracht werden, so muß der Hebe-Baumgleichfalls zwischen den Trag-Säulen in die Höhe Fehen. Wir wollen nun zeigen, wie,dieses bewerwsteliigek wird.
k>S'. Der Hebe-Baum 0k. ist mitten in einem vierem'gken hölzernenRahm beftstlgek, dessen Seiten K! und an den beyden Trag,Säulen ^0 und DD kl§. r-anliegen. 3" ssder von diesen Seiten sind zwey runde Nägel X und , an welchen dirFedern 5^ dergestalt befestiget sind, baß sie sich noch ganz willig um diese Nagel drehenlassen. Duft beyden Federn l' und ^ greiffen beständig in die Zähne der eisernenStange ein, und werden auf beyden Seiten durch den Rand des Einschnittes in beydenTrag,Saulen Erhalten, daß sie in diese Zähne eingreiffen müssen. Wenn also die Kraftin k. mit der Last k w der verkehrten Verhältniß der Entfernungen von dem Ruhe-,
Puncte ist, ft werden beyde einander im Gleichgewichte erhalten. Dieses ist die Wir-kung dieses Hebzeuges im Stande des Gleichgewichtes, weil der Hebebaum in demselbenallezeit durch dn beyden Federn erhalten wird, welche auf den obern Flächen der Zähne,in der eisernen Stange aufstehen. Wir wollen aber nun auch sehen, wie sich dasselbe indem Stande der Bewegung verhält. ^ , , , ' ,
Wenn die Kraft in dl der Last ein wenig nachgrebk, so wirb diese in 0 etwas ,niedergehen, und der Hebebaum bieStellung c cl annehmen. Bey dieser Bewegung ist X ^Z- r-der Ruhepunct, welcher durch die Feder unterstützet wird. Jndem.aber die. Lastauf die gedachte Weift zu sinken scheinet, wird die andere Feder in die Höhe Zei-gen, weil das eine Ende des Hebebaumes O sich nicht: senken kann, ohne daß das aM-re i>l dadurch erhöhet werde. Es wird also Lurch dieses Nachgeben der Kraft die Fe-der ?? um einen Zahn der eisernen Stange höher gehoben. WeM nun die Kraftwieder verstärket wrrd, daß sie die Last m O überwieget, und derHebebaamindftSMlung ab kommt, st wird der Arm dadurch niedergezogen. Dabey dienet VeisNaMV statt des Beweguns Punctes, Und dieser stützet sich auf die Feder Durch die-
se Bewegung wird aber die Feder Xl' um einen Zahn in die Höhe gezogen. Wennalso auf diese Weift die Kraft Wechsels weift um etwas vermindert und vermehret wird', KZ. wso steiget die Last nach und nach zwischen den Trag-S.äuMln die Höhe , so weit, alsdie gezähnten Stangen in denselben reichen..
Es ist flicht nöthig zu erinnern, daß in der Säule 0 eöck einesvlche eiftnst r>
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