Buch 
Sammlung nützlicher Machinen und Instrumenten nebst deren Erklärung aus dem Französischen, Englischen und andern Sprachen ins Teutsche übersezt / aussgefertiget von Veit Balthasar Henning
Entstehung
Seite
2
JPEG-Download
 

Lackmen und

"L- Z-

^mnae mit Zähnen ist, als in der Säule Lv. und daß also in allem vier Federn be-dielen, Hebezeugs angetroffen werden, von welchen immer zwey zugleich ihre Würkun-

ekun, bey dem Nachgeben derKraftdie so gegen die Last, beydem anziehen derselben aberdie so gegen die Kraft zu stehen.

k!Z. i. Wenn man die Last von dem Haaken 0 los gemachet hat, lässet manden Hebebaum auf folgende Weise nieder, damit man eine neue daran befestigen könne,kie. r. Man hat bereits erinnert, daß die Hülse 12 die gezähnte Stange umgebe,und mir dem Hebebaum zugleich in die Hohe gehe. In dieser Hülse aber ist ein Nagel! befestiget, welcher auf dem Arme l- als erner Wiederlage ruhet. Dieser Arm I. istauf der einen Seite des Rahmes 8 mit dem eisernen Knopfe V angemacht, so daß mansolchen auf dem Seiten-Balken horizontal herum drehen kann. Dieser Arme sind zwey,und liegen auf den beyden langen Seiten des Rahmes, weil der Hebebaum auf jederSeite durch eine gezähnte Stange gehalten wird. Wegen . irser Arme ist in der Mutedes Rahmes einQuerhvlz, welches sich um den Nagel so m der ersten Figur durch r mder andern durch l. angezeiget wird herum drehen lasset. Wenn nun dieses Querholzder kleinern Seite des Rahmes m welches der Hebebaum tzefaffet ist parallel stehet, sodrucket es die Arme L. V an, daß der Nagel! nebst der Hülse dadurch unterstützet wird.Lieget hingegen das Querholz nach der Lange des Hebebaumes 08, so kann manden Arm 1.V hereinwärts gegen l,zu drehen, da nun aber in dieser Lage der Nagel Inicht mehr auflieget, so gehet die Hülse 2 um die Dicke dieses Armes nieder biß sie aufdem Rahme des Hebels aufstehet, und der untere Theil derselben 2 NZ. r. welchersich oknaefebr biß nach ^ senket, treibet dadurch die Federn auseinander, daß sie nichtniebr in die Zakne der Stange eingreifen. So bald dieses geschehen ist, kann man dasRahm mbst dem Hebebaum ^weir niederlassen, als man es nöthig findet, und die Ma-schine wieder in den vorigen Stand setzen, damit man die vorige Arbeit wieder anfan-gen könne.

Diese Maschine ist zwar etwas langsam, man kan aber dadurch gewaltige La-sten in die Höhe bringen.

Anmerkungen des Übersetzers.

k.'.se Maschine ungemein wohl ausgedacht sey, ist ganz unstreitig, es ist aber auch^,0^6 - noch verschiedene Verbesserungen dabey müssen angebracht werden,

^ nHnen Leben nützlich werden soll. Man kann dadurch zwar die Lasten inwenn sie m s ^m, alles stark genug verfertiget ist, alleine es ist dabey die vornehmste^Hohe d g ^ man die Last m der Hohe losmachen und an den Ort bringen soll,Schwrerlgr ^ will. Denn wenn es eine Last ist, weiche man ohne dergleichen He-wohm wan ' , n kann, so brauchet man dazu keine solche Maschine zu machen. Diebezeug son v^!j^ ^r zu erhalten, könnte man die Maschine so einrichten, daß das

gedachte ^ ^ nebst der Last herum gedrehet werden, wenn diese zur verlangten Hö-

sanze dem wollen wir noch anmerken, daß die Federn so in die Zah-

he gebracht" ^ ^ ftyn müssen , weil sie allezeit die ganze Last tragen, sondernne greifen n - ^bens an den Zahnen der Stange sich leicht abnützen. Viel-

es besser, wenn man das Stuck 8? aus starken Eisen machte, und es aufwo es in derNuth derTrag-Saulen gehet, mit einer Feder versähe, wo,dmches Mchen die Zähne der Stange eingedruckt würde.

Sndlicb wollen wir auch gedenken, wie man die Maschinen unten wieder zumiA»braucke zurichten soll , weil der Unterricht des Erfinders manchem etwas zu kurzÜlÄ-n möchte Man schiebet nemlich die Hülse 12 in die Höhe biß man den Swm 1. VA - ^eder unter den Nagel l bringen kann, so geben sich die zwey Federn ? und?

.usamm?n und greiffen in die Zähne aufs neue ein. Wenn dieses aufbeyden Sek-ten geschehen s" sehe? man das Querholz l i. wieder vor, so ist die Maschine zum

neuen Gebrauchetüchtig. kerr^ulc erfunden und die Zeichnung davon nebst der

der Wissenschaften im Jahre E6. überreichet,wiem ^beschickten der Academie von dem gedachten Jahre angeführet

solches in den WelGch n' g^rauchen wäre, so hätte man sie dock hoch zu schätzen

g-g-b'n wi- wir lm

N!«I st- M " S'ück aus v-n -7,7. k-s- rss. ub-rfttzm

den zeigen werden, wenn wir

werden.

l'gb.H.