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Sammlung nützlicher Machinen und Instrumenten nebst deren Erklärung aus dem Französischen, Englischen und andern Sprachen ins Teutsche übersezt / aussgefertiget von Veit Balthasar Henning
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L ^ lind

Erstes Zehend ^ 5. und 6.

Tab. XI.

Eine Maschine

z»m Narmorsägen, erfunven von Herrn

äs kons)e3N.

^aeM,^Eir stellet die ganze Maschine vor, wie man solche an dem Orte,wo sie auf- «ec. Rrr>- - k Ware, von aussen erblicken würde. Die innere Beschaffenheit derselben ^sckiner

den Tüa'n/.^? Boden H. verdecket, und IN per zweyten und dritten Figur an ^om

i.

^3 gelegek.

x. 19s.»700.N.sS.

Are p .'.1 die ^bestehet dieselbe aus einem grossen Horizontal Stern-Rade C v, dessen

de k -st §A)e stehet, und über dem Boden in der ersten Figur in Gestalt der Win- ^

mRad wird durch die Stange herumgezogen, an deren Ende einan in wni»' ^ bie Maschine treibet. Diese Winde ist an das Rad , und oben

aber? » wank?/unten bey k^l in dem Holzwerke befestiget, daß sie sich zwar drehen

Rar. .^au. Dieses grosse Rad greifet -in ein kleineres Horizontales Stern- .

het Mock ae,,^lchem ein Pflock k befestiget ist, welcher vertikal auf seiner Fläche sie-

End- ^ ^- 2 l des A°urch ein länglicht ausgeschnittenes Loch kig. r. Lst.. welches in demher aniereckich^Le Wagens k 8 eingeschnitten ist. Der Säge Wagen selbst beste-Balken ^ ^ ^8- 1 - welches auf Rollen gehet, und aus so vielen aus-

sen ! 5 i 8 ^Ä-se Säaen ^ zusammen gejetzet ist, als man Sagen bey dieserMaschine anbrin-

der-i.'I-"'' m icnrcn nll) vurll) >me eigene Schweere nieder, so tief als der Stein

nen r zerschnnk >' DleBairder wodurch die Sagen an den Balken gehalten werden, kön-ken ausa-iä? kis's. auf-und niedergehen, welche mitten in diesen vertikal Bat- r-L-

so erfunden ^"en sind. Dieser letzte Theil hat eine Aehnlichkeit mit der Maschine

Mrr clu es en hgx welche von der Akademie 1699. ist gebilligek worden.

Die Wirkung der Maschine geschiehet auf folgende Weise:

das kl-.- Rad e v kiZ. r. um seine Axe drehet, so treibet dasselbe auch n§.2.

fen lE stl pflocke k herum, weil die Zähne dieser beyden Räder in einandergrei-

w ew Aer jKh ^ h-m länglicht runden Ausschnitte des vorder» Theiles von derPunce->! zweymahl so groß ist,als die Distanz dieses Pflockes, von dem Mittel-

b kleinen Raves. Dadurch wird der Säge Wagen mit den Sagen um die Linien V u.

Äst nn sind als der Diameter des Zirkels, den der Pflock beschreibet,

v c t/Adrr Pflock uacy p gekommen, und beweget sich weiter gegen !>l, so werden die Rollen vonMed-v ^ ^ruck nach v r gezogen. Dadurch werden also die Sägen Wechselsweise hin undIchich-» ^en, da sich das kleine Rad einmahl um seine Axe drehet, einmahl ge-

hle D-iÄ? Rolleu uus welchen der Säge Wagen gehet, müssen in einer Vertiefung gehen, damitkosten AsEl desselben ihre Richtung nicht ändern kann. Weil wir setzen, der halbe Diameter desUe vj/Rüdes verhaick sich zum hg^^ Diameter des kleinen, wie eins zu vier, so wird sich das Klei-^ueiu Z^uhl herum dreyenRis das Grosse einmahl herum kommet, und werden also die Sägen in^uhl des grollen o^des acht Züge thun. Kommt nun das Pferd in einer Minute drey-Nuiri, so kommen auf diese Zeit vier und zwanzig Züge der Sägen.

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