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Uäckmen und
Der Eingang und Ausgang der Brücke ist z 6. Schuhe breit gemacher worden, da sie in vek >der Mitte nur 18. ^chuhennd also nur halb so breit ist. Man kann sie aber in der Mitte brci^ ^machen, wenn es nöthig ist. Diese Erweiterung an den beyden Enden, dienet den Ein- undgang auf der Brücke zu erleichtern, und Ziehet Verleiben eine grosse Stärke gegen die Winde, Mdie Erschütterung von den Last-Wagen, welche darauf gehen.
Bey Erbauung derselben glaubet man am fügsichsten auf folgende Art verfahren zu könnt»'.Man bauet gn einem bequemen Platze des Ufers, den man dazu efnrichten kannten Lehrboge» ^zusammen, und beleget söschen mit Bolen. Auf dielen schneidet und bauet man die Brücke E ider vorgeschriebenen Art. Wenn solche fertig ist, nimmt mqn den Lehrbvgen darunter weg, u»"versuchet ob sie stark genüg ist, indem man beliebige Lasten darüber wegfahren lasset. -
Finder man dieselbe von gehöriger Starke, so ramm« man Pfähle in den F luß, machetAne» !Boden von Brettern darüber, auf welchem man den Lehrbogen rviede?'zusammenrichtet, E ^auf diesem bauet man die Brücke wieder. Endlich nimmt man den Lehrbogen wieder himMund bringt ihn zu dem andern Arme des Flusses, um daselbst die andere Brücke zu bauen.
Damit die Schifffarth, währendes Brucken - Baues nicht gehindert werde, so kann m»»Eine Oefnung von zo- bis z6. Schuhen in der Höhe, und von 24. bis zo. Schuhen in der Breite >»den Lehrbogen machen, welches leicht zu bewerkstelligen seyn wird.
Die Vortheile dieser Brücke bestehen darinnen, daß dadurch die Schifffarth nicht gehind^wird, daß die Schiffe daran nicht scheitern können, daß die Brücke weder von dem Eise noch v»»dem anlauffenden Wasser beschädiget wird, ingleichen daß man sie ausbessern kann, ohne den ÄW;darüber zu sperren. Sie ist auch der Fäulniß nicht so sehr unterworfen als die gewöhnlichen !zernen Brücken, weit das Wasser auf beyden Seiten abläuft.
Anmerkungen des Übersetzers.
^^iefes ist allem Vermuthen nach diejenige Brücke, deren Herr L- C. Sturm in feiner Sch^von Häng- und Sprrngwerken mit grossem Lobe erwähnst, weil die meisten Eigenschaftbeyderseits übereinstimmen. Es erzählet derselbe dabey, daß das Modell von dieser Brücke nocb>»dem Louvre anzutreffen sey, und daß der Erfinder die Stärke derselben darzmhun auf das Moitdessen Bogen 14.Fuß breit sey, eine bey 6 . Fuß hohe Mauer habe bauen lassen, welches malig-ne Verwunderung nicht ansehen könne. Der Maasstab zu dem Modelle sey so genommen,^»z. Zoll einen Fuß bedeuten. Nach meiner Rechnung aber bringe auf einen Pariser Schuh iLinien nach der zwölftheiligen Eintheilung. Diese gründet sich aber auf die Verhältniß vW i8§'zu 14. Ohngeachket ich nun dieser Brücke ihre Stärke an sich gar nicht absprechen will, so glartich doch, daß dieser Bau bey einer wirklichen Brücke noch vielen Bedenklichkeiten unterworfen DEine Mauer hat einen beständigen gleichförmigen Druck niederwärts. Ein ganz anderes aberschiehet, wenn ein stark beladener Wagen über eine Brücke gehet, wo die Erschütterung nochgewaltigere Wirkungen aussen, als die Last eines viel schwereren Cörpers durch einen blolst»Druck haben kann. Ausser dem ist diese Brücke der Gewalt des Windes sehr ausgesetzt. ,Erfinder meinet zwar, daß ihre eingebogene Rundung der Gewalt des Windes desto mehr wievtstehen werde, ich finde aber grosse Ursache an der Richtigkeit dieses Satzes zu zweifeln. Ein Ewarts gehende Rundung, wiedersiehst einer andringenden Kraft vermöge ihrer Figur wenn ^Theile zusammenhängen, welche von dieser Kraft sollten gekrennek werden. Wo aber die M".düng einwärtsgehet, da kann sich der Wind desto besser fangen, und muß also eine desto grEKraft aussern, zumahl da die Theile der Brücke nach dieser Directton blos durch die FrictioiEstammen gehalten wergen, und die obersten Theile des Bogens wegen ihres geringeren Dru^auch eine geringnre Friction äussern müssen. Im übrigen bleibet doch dieser Erfindung der Ä5^eines sinnreichen und vortreflichen Werkes, welches seinem Meister allerdings Ehre machet, ^vielleicht zu vielen andern herrlichen Erfindungen Anlaß geben kann, wie denn auch Herr S^shievon Anlaß genommen hat eine andere Art eines gesprengten Bogens vorzustellen, wovon ^vielleicht ins künftige mehr gedenken werden-
IM. 6e1'Hcsä. äezSciences, 722 . P 3 Z.
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Von einem allgemeinen Instrumente zum Bomben werfen
s ist nicht genug, daß man in der Geometrie bestimmet
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^ Euft eine Parabel beschreiben, sondern man muß auch ^dieselbe Instrumente erfinden,vermittelst deren man versichert seyn kann,Parabel, welche m jedem besondern Falle beschrieben wird, durch den verEkOrt gehe, oder kurz zu reden, daß die Bombe das Ziel treffe. Es hak auch -M. c<?^"oel m semem Buche, welches er von dem Bombenwerfen geschrieben "A
fertigen arMwiM^ desselben abgehandelt, sondern auch verschiedene Instrumente dazu ^
^ Es ist nicht so schweer Ausübungen zu erdenken, welche mit der Theorie vollkommen übAist , dieselben leicht und bequem genug einzurichten, daß sie zum gemeinen GeAssche geschickt seyen, zumahl wennschon andere Ausübungen eingeführet sind, gesetzt auch,
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