Buch 
Sammlung nützlicher Machinen und Instrumenten nebst deren Erklärung aus dem Französischen, Englischen und andern Sprachen ins Teutsche übersezt / aussgefertiget von Veit Balthasar Henning
Entstehung
Seite
57
JPEG-Download
 

Sammlung. ^uw^5.

5 -

semLiMe unverruckt bleibet, bis eben die Eincheilung von,900, Ruthen auf die-

dicular ist ^ ^ ^ fallet, wenn I U ohngefehr mit ^ v parallel, oder auf c L perpen-

Selö Ob!r'„n,'ÄÄ!? sehen, wenn man das Linial in ohne Verrückung des Na-

Abtheilung 922. berühret in diesem drehen blos die Linie L L.isändia-jn^,,.!^Mm Stande das Linial»i um den Nagel O drehet, so daß die Länge 6 » be-9 iulben in r der Mittelpunct desPlättleins kZ in diePeripherie des Zirkels von922.

nun ejnt^.i,. ^ 1 man die beyden Liniale I» und Lk fest zusammen. Wenn man

der Ke,s,-in!-^ welches allenthalben von gleicher Breite seyn muß, an den RanddenBun,,! nVi»-, r!. ? Stückes halt, und es alsdenn so richtet, daß der Bleyfaden durchri ihm ^ der Wurf das verlangte Ziel treffen. Wenn der Mittelpunct» den

Ziel treffe» einmahl berühret, so ist es ein Zeichen, daß nur ein einiger Wurf das

iu rtvev oers^ied/n-n^M?" Er aber demselben in zweyen Puncten, so werden diese bey den I.I.

Mckd-» Ä.n-, behülflich seyn, welche beyde an den verlangtenOrt gehen. Wenn

punck n seinem Zirkel gar nicht begegnet, so ist kein Wurfmöglich, welcher treffen kann.

g. Beweiß.

Aufgabe wird von einem Sahe hergeleitet, den ich von der Parabel er- riz. r.o^a HErr Blondel im siebenden Hauprstücke des dritten Theiles seiner Abhand-en so arnf, in , der ist, wohin man zu werfen gedenket, 6 » aber nach der Constru-^"es ? als der Unterschied zwischen der Hohe des Vertical-Wurfeö, und der Höhe des

desMorsers ; oder wenn der Ort O tiefer lieget als c. so groß, als^Me dieser biyden Grössen, so wird die Linie Ott horizontal liegen, wenn 6N auf dem Ho-ttiid ^s"penbicular aufgerichtet ist. Daher sind die Puncte I. l-, wvrinnen die zwey Zirkel O l,

Sehen se') V." schneiden, die Brennpuncle der Parabeln, welche durch die Puncte L und 6Dleses ist die Figur, welche Herr Blondel in seinem viereckichten Instrumente nur e.

. ^ fvat, d^ Cvnftruction wird dadurch nichts verändert.

aun wenn die Linie O l. vertical gestellet wird, so mache sie mit O tl oder mit L ki inw mit 0 parallel läuft, eben den Winkel, welchen die Direktion des

n^'hw,M)en muß, und man habe also keiner wettern Operation nöthig. Darinnen bestehet^Pkw»>- . ""fache Wesen dieser meiner Methode. Denn wenn man die Linie k.ki auf^mar ziehet, und dieselbe in 8 in zwey gleiche Theile theilet, so ist der Punct 8 derM oder der Gipfel der Parabel, welche von der Bombe beschrieben wird (f). Man 5.

!^et, den Eigenschaften der Parabel, daß die Linie, welche dieselbe in dem Puncte c be-

.. Är/, '?el o L l. in zwey gleiche Theile schneidet (g), der Winkel o c bestimmet also rwelchem der Mörser mußgerchtel werden, wennO c als eine Vertical-Linie be-iher ZA sage aber ferner, der Winkel » 0 k, sey so groß, als der Winkel O c 8. Dieses istdle beyden rechtwinklichtenTriangel cc>N, die gleichen Winkel co^l.

^Echselswinkel an den Parallel-Linien ktl l., 0 L sind. Wenn also in demso n,?, E-d^Bleyfaden auf der Linie O l. lieget, so ist klar, daß Oli oder LL oder eine andere' ^ ermüßgenchttt werd?'^ desMorsers, oder vielmehr die gerade Linie giebet, nach

^ des Bombenwerfens und Schiessens aus den Stücken noch an,

zü . n!,-sRichtungen sind, nach welchen man das Ziel treffen kann, weil

Sk,?^auchen^we^e^^^ ^.^unden werden. Die höhere Richtung ist besser gegen die Cvrper

^erkicat^ufaerÄ -» ^ s'Egen, die niedrige hingegen giebt eine kräftigere Wirkung ge-rncar ausgerichteten, dergleichen die Mauern sind.

.> »^"werklwgen des Übersetzers.

be!u ^cht qa,/r?ch?ia ist stauch dieses Instrumentes gründet sich auf einen Sah, wUcher" der Luft ein?Varabel.? 1 ^ dabey vorausgesetzt die Bomben und andere Kugeln beschrie-Luft ibrer Newea, dieser Sah ist doch unter.keiner andern Bedingung wahr, alsdi/^ 4 iderst 2 ^ne,i Widerstand leistet. Da man nun aber erwiesen hat, daß

l>!k?^egu„g geschwinden Bewegungen allerdings merklich sey, so kann man

b 5 Gebräche und bestirnt ein Mittel ansehen, wodurch das was man suchet, beynahewL wede^ ist noch zurZeit fastgenöthiget, bey dieftr Theorie zu

,,-^lche von den K^vern Ä Widerstandes, den die Luft hier äusserk, noch auch die krummeselb ! "^den^könnte Werbeschrieben wird, so bestimmet ist, daß man dazu Znjku-übers.'" den neuen Krunbsäk-n^^^^ von diesenEndeckungen Unterricht verlanget, kanssden-

völlig einstimmig, welche in allen »

P

(b) Man