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Lackmen und
l'ab. O.
Dreh - oder Kurbel-Ruder.
Erfunden von dem Herrn clu k^ucr. iS§§. Förmlich approbirct imJahr 17"''
Sammt der Vergleichung zwischen dem Vermögen oder Nachdruck dieser und der
gemeinen Ruder.
Lomel.
KecueMUez Kir-chner1699.
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kig. 2.
ri§.
Loch bl, gehet eigentlich die Welle H- des Dreh-Ruders hindurch, an d^hinausragenden Ende, die Ruder öäö. befindlich sind, am andern und inE... - ^ ^aber, eine doppelte Kurbel c c -u, welche auf der Scbiffs-Brücke ^
m emer stehenden Säule fest gehalten wird, die etwas höher als das Schuß-Loch s;Diese Kurbel hat an jedem Kurbel-Buge ein Stück Eisen, welches sich ohnqefehr im M"seiner Lange, in zwey Arme abtheilet oder spaltet, da dann hernach diese beyden Arme, u^nen Puncten die eiserne Stange 6k6 eines eisernen Gatters OttllO. ergreifen "!>'umfaßen, welches Gatter, auf beyden feiten, die halbe Länge des Schiffs einnimmt. Eben^fts Gatter, welches gäntzlich aus Eisen bestehet, hanget bey tt. kl unterhalb der zwe-KSchiffs-Brucke, an andern eisernen Stangen, die durch Gewinde oder Charniere gebroA"sind, vermittelst denen dann also das ganze Gatter an denen Quer-Balken der BrückeaEordnet oder angebracht wird, wie solches aus der dritten Figur, deutlich zu ersehen.
Gatter führet auch noch andere Quer-Stangen an sich, die hier mit denen Buchstaben l.l^bezeichnet, und vor diejenigen Leute oder Ruder-Knechte gewiedmet sind, die diese Rudersumdrehen sollen. '
Eine jede von denen Stangen » N. die eigentlich dazu dienen, das Gatter an denenstl^aufzuhängen, ist an denen Quer-Zapfen oder Quer-Poizcn, durch welche das Gatter»"denen Hang-Stangen vereinbahret wird, völlig beweglich, nicht allein in ihrem Mittel, st"dern auch an denen Orten der Brücke oder Decke, woselbst sie hangend angebracht sind. ÄEaus von selbst leicht abzunehmen, daß das ganze Gatteriseikwarts nach der Länge des SEhin nnd her beweget werden kan. Da nun das Gatter rechter Hand, mit dem andern linssHand, in allem und jedem vollkommen übereinstimmet, so lässet sich leicht einsehen, daßwe"''eines von beyden seine Würkung thut, nehmlich, wenn zum Exempel, das Gatter reEHand, nach der linken Seite hingestosen wird, die Kurbel nicht allein dadurch herumgedrEsondern auch die Ruder das Wasser beständig fort perpendicular anschlagen müßen.
^ diese Bewegungmird nun so viel bewürket, daß die Ruder eine halbe Revolution oder h»be Wendung vollbringen, welche sie alsdann vermittelst des linker Hand angeordneten Ei-ters , das nunmehro von der linken nach der rechten Seite fortgestoßen wird, fvlgends vEhen, Massen beyde Gatter, wechselsweiß, bald rechts halblinks, in Bewegung gesehen^den; Woraus sich von selbst ergiebet, daß das Ruder-Rad, fort und fort einerley Unila>"oder Wendung machen muß.
Herr «>e Grelles, ein Mitglied derKönigl. Academie derWissenschafften, hat den<Etheil oder Vorzug dieser Ruder durch eine Berechnung gewiesen, welche in die Historie tEnehmlichen Academie vom Jahr 1702. 98. mit eingedruckt worden. Weilen nun die^L
rechnung auf dle zu und zu »-vr-angestelleten Versuche und Proben, gegründet
hat man es vor nöthig erachtet, diese Berechnung hier mit beyzufügen, so wie solche amgezogenen Orte eingeschaltet worden.
Berechnung derer Dreh-oder Kurbel-Ruder.
vom Herrn cke Lkmsellcs.
Wenn man von demVermögen und der Stärke der gemeinen Ruder, und zugleich Evon der Geschwindigkeit, die durch sie bewürket und erhalten werden kan, ein sicheres und»,verlaßiges Urtheil fallen will; Muß man vor allen andern die Ruder an denen Galeren innaue Betrachtung ziehen: denn die Galeren sind diejenigen Gebäude, denen man schon von u ^denküchen Zeiten her, alle nur ersinnliche Stärke und Geschwindigkeit, deren sie nur tM»vermögend seyn können, zu verschaffen, bemühet gewesen.
Eine gemeine Galere, hat aufjeder Seite r6. Ruder, und jedes Ruder, ist ?6.lang, 24. Schuhe von dieser Lange sind auserhalbder Galere, und ir Schuhinnerhaw^selben. Eben dieses innere Stück des Ruders, ist dagegen aber auch in Ansehung desTheils, weit dicker und stärker von Holz, als das äusere, und solchergestalt unterdrelen ^