Instrumenten Sammlung.
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Zusammen gezogen, so, daß er sich in eurer geringern Quankitet der in das Sssrach-Rohr eingeschlossene»Hust
befindet; da dann eine solche geringe Quankitet der Luft, wenn sie starker in Bewegung gesezet wird. der,
Schall desto empfindlicher machet. Die Krümme H0 von dem Becken kan vieles beytragen, daß der Schalkder Stimme besser fortgetrieben und deutlicher gemachet wird. Wenn nun die Luft, die in der Rpbre 86 ein-geschlossen ist, durch die Stimme in starke Bewegung gesezet worden; so theilet sie folglich ihre Bewegungdem Ohr mit, das an 0 angeleget wird. Solchemnach, bekommt es einen weit starker» Eindruck von einervernehmlichen Stimme in LL oder auch in einem ieden auserlichen Punct; wenn er nur nicht zu weit von demCprach-Trichter entfernet ist.
Ein Paraboloidisches Becken, wenn es bey Laternen angebracht wird, wirft, wie man weis »dieStrahlen des Lichtes mit.der Axe parallel zurück, so, daß sich dem Becken nichts entgegen sezet. Hier aberkan die Stimme, wennste zurücke prallet, keinen Ausgang finden; weil ihr nicht nur der Deckel entgegen ste-het, sondern auch die aufere Luft sie treibet und.nöthiget, daß sie nach der Lange der Seiten von dem Beckenfortlaufen mus: wo sie dann einen, Ausgang findet, der sie bis an den Knopf binleitet, welcher sich an derOefnuilg des Obres angelegt befindet. Diese Gehör- Maschine kan in 8 und 6 auseinander gekeget werden,damit man sie desto bequemer in di e Rock-Ta schen s chieben kan. ^ i '
?3t>. LXXVU.
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Gehör - Maschlnen von 6u/ Ouer erfunden.
8 ist ein-Sprach Trichtcr, welcher dem auf dem vorigen Blak beschrtebnen Sprach-Trichter ähnlich istDiese Gehör-Maschine ist hier an ein t» der Gestalt nner Krücken fvemirteS Rohr befestiget. 'Das ^2- r.Rohr durchschneidet keineswcgeSden^prach-Trichter: sein oberer Theils isthohl und auf der gros-sen Platte /eL befestiget: der untre Theil aber des Rohrs halt sich auf gleiche Weise an dem Bodenök fest. Dieser Gpcach-Lrichter begreift m sich ern Becken 6M, das dem in die vorige 'Gehör - Maschineringeschlosnen.Bcckeii ähnlich und so zu reden dem Boden nach fast parabolvidisch ist. Dieser Boden behältbeständig ciiiccicy Figur: ein Theil von seinen Ende» geht über seinen Brenn-Punck, um eine gebogne RöhraIMR zu formircn, darinnen der Schaft 8^l senkrecht stehet und in den Schaft LD eingeschlossen ist. Der-selbe.reichet bis an den klftnen Schaft der, da er durch ein Loch durchbobret ist, wenn er an das Ohr ge-halten wird, den Schall deuiüch zu vernehmen gibt, der sich um dasselbe hören lasset. ' -
Dft zweite Figur 088 ist eine Gebor-Masckine, die von jener weiter nicht unterschieden ist, alsbaß mau sftauseinen Hut seze» kan. Die Spize ? befindet sich vornen; die Flügeln rechter und linker Hand-sind an dre Seiten 8«. und 08 befestiget: an den Enden O und 8 sind Knöpfe, welche den bey andern Ge-'hör Maschinc» angebrachten Knöpfen ähnlich sind. Dieselben gellen in die Löcher, die nach der Form einesHuts gemachet sind und gelangen bis an die Ohren. Der obere Theil 8'von dieser Gehör-Maschine ist gleich-falls mit vielen Löchern durchbohret; aufweiche sich die Oefnung des Becken 1VX beziehet. Dasselbe hat«ine Figur, die dem auserlichen sehr nahe kommt, so, daß die Seiten, die am Rande stehen, sich an die Knö-pfe 0 und 8 erstrecken. „„_ , _— -
^ ^ ^ lad. LXXVIII.
1°0W. II.
Gehör-Maschinen, von(^uet erfunden. ^ 8^^'
^ 8 ist ein SMch-Trichker wie alle diejenigen, von welchen ich schon geredet habe. Auf dem aufern p. , 2 -
/K Theil ist eine halbe Plattmüw oder eisernes Hut-Creu; L6V, das an den halben Umfang des Sssrach- ^6.
/"N Trichters und an die Röhre V zur rechten SeiteE angelötet ist. Der Nuzen von diesem Hut'Creuz^.n^
^ R- bestehet darinnen, daß man eine grössere Menge der Luft sammle» kan; die, wenn sie geschlagen und ' ^in Bewegung gesezet wird, in den Sprach'Trichter vermöge der über V88 gemachten Locher zurück flieset.
Das innerliche Wesen dieses Sprach-Trichrers schliefet ein Becken MIM ein, welches den in den vorige»Gehör-Maschinen eitthaltnen Becken ähnlich und so zu rede» von einer sast^Paraboloidischen Figur ist: wodie Luft, wenn sie auf den Boden zurück prellet, durch die Rohre M in die aufere Röhre LkO geleitet wirdFderen Knopf O bis an die Leistung des Ohres gelanget.
Diese andre Art einer Gehör-Maschine ist von einer solchen Art, tue eigentlich unter die Haube»gehöret und nur von Weibspersonen kan grunzet werden. Der Theil OMV richtet sich nach der Form derStirn und die Arme Lls, 86 steigen nach der Lange der Seiten von Kops herunter und begleiten die Knöpfebis an die Obren- Die Hauben wird oben drüber aufgeftzet. Der Druck der Luft geschiehet oben bey OLN,wo viele Löcher durchbohret sind; daselbst findet auch keine Bedeckung statt. Diese Gehör-Maschine bestehetaus zween Theilen. Was den Theil Ü betriff: so hat man die Vocder-Eeite weggenommen, damit man dieinnerliche Einrichtung sehen könne. Daselbst findet sich ein Blat vo» weisen Wcch, dasnach -er auserlichenFigur durchschnitten ist- Dieses Mut ist oben angelötet und ergreift der gemachten Einrichtung nach dieKrümme IM; welche die Stimme in die Oefnung dl der Röhre treibet, durch welche sie der Lange nach fort»läuft und bis an den Knopf gelanget. , . ^ . m,-
Die Gehör-Maschine 0? gehöret für Manns-Personen und lst nach der Form einer Platt-Muze»gemachet Dieselbe bestehetOiuch aus 2 Theilen: sie findet ihren Plaz unter der Peruque uno bekommt denEindruck des Schalles von unten hinaus/ wie solches in 8tz vorgestellet wird. Die Figur 81 lässt die gs-'völbte und die Figur O?, die über der Flache 8<z stehet und nur eins vorstellet, die hole Seite sehen.
, Es scheinet nicht, daß diese leztecn Maschinen Plaz sinken werden. Man wird sich eher gefalle»
'Mn, weniger zu hören als mit solchen Handen zu erscheinen: die, wenn sie nach solchen Arten der Gehör,
Maschinen «-tragen werden, nicht änderst als für recht wunderlich u nd selts am angesehen werden können.
Eine Gehör - Maschine, von xi - äu 0.uer erfunden. .
M ist die Spize von der Gehör-Maschine, welche man in die Oefnung des Ohres stecket« .Der Schaft ' "4-LA 80 OL ist der Canal, welcher den Schall biszuc Spize Abringet. Der Körper von der Gehör-Ma»schine M6 legt sich an die rechte Seite der Brust. Die vordere Seite I8M, welche auf den Schallo sich richtet, ist von einer grossen Menge Löcher durchbohret, wie iene, davon ich schon geredet habe.
Inwendig ist xch krummgebogeyes Holz, welchem man eine solche Figur geben mus, die am allereigcsklich»dami. " vstball zuruckprellet. Der Schall aber gehet ins Ohr durch den Canal IL, derin V6 gekrümmet ist^er über die Schulter und dann weiter bis an das Ohr dringen könne, ohne daß man etwas davon ve,
Nvr merket.
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