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Lackmen und Inttmmemen-SaMMlUNg.'
lom. II.K.ec. äes-Irclüne»x. 127.-706.
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1706.
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Merket. Man kan dem krumm gebognen Holz eine Parabolische Figur geben, damit die Stimme recht zuräekprellet und in Ohr besser möge vernommen werden. Man wird mit nechsten von dieser Maschine reden.
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Eine Maschine, wodurch der Schall recht merklich kan vermehret werden,
vonäu Huec erfunden.
er Sprach-Trichter ist von denen, von welchen ich geredet habe, weiter nicht unterschiede», alBdaß der Boden 6 oben weit und unken eng ist, so, daß er beynahe eine Paraboloidische Linie for»mirtt. Die Platte ist mit einer grossen Menge Löcher durchbohret. Mitten auf dieser Plattenstehet her Schaft VL; an demselben findet sich der Aufsaz M, selchen man in die Oefnung deS
_ Ohres stecket. Dieser Schaft- den man eine Röhre nennen kan, ist verlängert. Das innerliche
Wesen dieses Sprach-Trichkers hat einen andern Trichter 6H, dessen grosse Oefnung sich über der Rundungder Eprach-Mafchine befindet. Dadurch geschiehet nun, daß die Luft, wenn sie von dem Schall bewegetivird, sich in den Sprach-Trichter begibt und nach der Lange der ausern Seiten deS andern Trichters herumlauft. Hierauf aber, wenn sis sich indem Brcnn-Punct der Parabolischen Linie, auf welchen sie prellet, wie-der sammlet; so wird sie in denselben (nemlich in.den kleinern Trichter) verwiesen. Die Sprach-Trichter vondieser leztern Einrichtung sind tausendmal besser und thun mehr Wirkung als die andern. _
^ " lab. LX XXI. " ^ ^ ^
Ein Armstuhl für die Tauben, von ki. äu ()uer erfunden.
^an füget an einen ordentlichen Armstuhl zwo Gehör-Maschinen, aufiede Seite eine, uub^ zwar solche, die einigen von den oben beschriebenen ähnlich siud. Die Oberfläche LV, die mitvielen Löchern durchbohret ist, ist in einen hervorragenden Theil eingefassct, der aus der ausfern Seite des Armstuhlcs zu einem Eingang Lk vorbehalten ist. Wenn man nun etwas bo-ren und vernehmen will von der Person, die da sizet: so redet^man an dieser Stelle, DieRöhre von dieser Sprach-Maschine ist in der Breite des Backens an dem Lehnstubl zwischen dem Futterbey II. enthalten. Der Knopf LI gehet in das innere l^l von eben diesem Acmstuhl, so, daß derjenige, der aufder Seiten O? gesehen wird, dem ersten entgegen stehet. Die Gehör-Maschine (Dk, enthalt in dem in-nern Grund von seinem Sprach-Trichter ll. ein Becken 8, das inwendig der ersten Gehör-Maschine ähnlich ist.Dieses Becken ist beynahe von einer Paraboloidischen Linie. Einer von den Randen macht den Anfang eineRöhre T zu formiren: diese Röhre ist gekrümmct und ihre Spize V vereiniget sich in II mit der Röhre derSprach-Maschine. Die Person, die sizet, kan ihr Ohr auf die eine Seite so wol als auf die andre wenden-Z.E. hält man das Ohr auf die Seite Ol? zu dem Knopf, den man sehen kan: so wird man, wenn man denKnopf in die Oefnung des Obres stecket, dasjenige gar leichtlich vernehmen, was man auf der ausern Seitedes Armstules redet. Diese Wirkung wird durch eben dergleichen Ursachen hervorgebracht, vonwelchen schonin den vorh ergehen den Beschreibungen ist geredet worden.
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Maschine, wodurch ein Sessel oder Stuhl beweget werden kan.
Erfunden von KI. OüarcZ.
iese Maschine steckt in der Höhlung des länglichten Kastens aufwelchem der Sessel oder Stuhlstehet. Ander rechten Seiten dieses Stuhls befindet sich xme Kurbel L mit ihrem Trilling v, derin ein horizontal liegendes Kamm-Rad eingreifet, an dessen Welle noch ein zweytes Rad, undzwar ein Zahn-Rad L befindlich, welches in den hohlen Räder-Kastcn eingeschlossen ist.
DaS Zahn-Rad L treibt das grosse Zahn-Rad k; und dieses greift wieder in ein drittesFahn-Rad 6, aufwelchem hernach daS Kamm-Rad befindlich, das den Trilling I herum treibet. Dieser Teil-ung ist an der Welle odet Achse derer Hintern Räder H aufs beste befestiget. Hierbcy ist nun dieses hieranzumerken, daß das Getriebe I nach den Massen, welche lLIonl. Oirarä vym Räder-Werk angiebet, um dieHelft« zu klein ist. Aus der Berechnung des Vortheils dieser Maschine hat mäN-tzefunden, daß sie bey jederWendung des grosen Rades mehr nicht als 7 und 4 Schuh zurück zu legen vermag, und zwar noch überdemeunter Anwendung einer Stärke, die schwerlich bey einem Menschen, der nicht gehen kan, anzutreffen seyn möch-te. Dieses wird sich um so mehr aus denjenigen Massen zu erkennen geben, die im folgenden beygefügetstnd, wenn man sich die Mühe geben will, die Berechnung zu vollziehen, Und zwar nach denienigen Grnndsa-ren, deren man sich albereit bey der Anwendung der runden Heb-Winde oder des Räder-Zugs an einem be-ladenen Wagen nach der Erfindung deS Herrn Thomas im Jabc 170;. bedienet hat.
Die zweyte Figur stellet eine Rolle vor, die an dem Docdec-Theil des Wagens angebracht wird,i»m denselben dadurch nach Belieben regieren zu können. Die Roll-Gabel ll. hat einen Zapfen, der lothrechtquer durch den Räder-Kasten durchgehet und doch aber vollkommen beweglich ist. An diesem Zapfen ist beyL ein Stab TV, an dessen ausern Enden Leit-Seile sind, vermittelst deren man die Roll-Gabel R, in welcherDie Rolle ? befindlich, drehen und wenden kan, so daß also der Wagen den Weg nehmen mus, wohin man ei-gentlich fahren will. Obgleich diese Seile hier so in die Augen fallen, als wann sie unterhalb dem Sessel weg-aiengen; so muffen stedannoch mit den Handendesienigen, der auf dem Sessel sizet, gleich hoch angebracht seym
Die Maase dieser Maschine.
Der Trilling v hält im Diameter 2 Zoll und hat sechs Stecken. ,
Das Rad, in welches er eingreifet, halt in Diameter 6 Zoll und hat i 3 Zahne,
Das Zahn-Rad L hat y Zoll in Diameter und 24 Zähne. .
DaS grose Zahn-Rad k hat 18 Zoll in Diameter und 48 Zahne.
Das Zahn-Rad O hat einen Schuh in Diameter und 40 Zähne.
DaS Kamm-Rad. H ist beynahe in Diameter eben so gros und hat 24 Kämme.
Der Trilling I bat drey Zolle in Diameter und 6 Stecken.
Dir Wagen-Rader u, halten z Schuhe in Diameter.