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Zweyter Band.
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V. Ze itrau m.

nitzaren in den Rücken zn kommen, und sie dadurchaus denselben zu vertreiben.

Thatenlos verstrichen die beiden Kriegsjahre 1692und 169z; beide Heere durch Krankheit und anderenAbgang geschwächt, beschränkte» sich auf unbedeutendeScharmützel, und die Eroberung einiger befestigterOercer.

1694 stand der Graf Cap rara vor Peterwarardein in einem verschanzten Lager, das mit einer doppelrreu Linie umschlossen und durch Minen u.s. w. verstärktwar. Dieses verschanzte Lager wollten die Türkendurch eine förmliche Belagerung erobern. Sie eröffne-ten daher die Trauschec, mußten aber nach einer zehn-tägigen fruchtlosen Kanonade wieder abziehen.

Im Jahr 169s besiegte der Großsultan nur durchdie Menge seiner Truppen den General Veteraniin Siebenbürgen; doch konnten die Kaiserlichen Waf-fen keine Fortschritte machen, weil man seine größteStarke am Rhein gegen die Franzosen wenden mußte.

Eben so verhicltö sichs 1696. Der Kurfürst vonSachsen ward bei Ollaoz geschlagen und konnte dievorgehabte Belagerung von Temcswar nicht bewerk-stelligen. Im Felozuge von 1697 hingegen tratEugen von Savoyen als Heerführer der Kaiser-lichen Truppen in Ungarn auf, und schlug die diesseitsder Teiffe zurückgebliebene Türkische Infanterie völlig.6200 beladene Wagen, mit den sich die Türken nachder in dem vorhergehenden Fcldzuge eingeführten Sitteverschanzt halten, eben so viel Kameele, hundertschwere Kanonen, sechzig Feldstücken nebst dem ganzenFeldgcräthe fiel in die Hände der Sieger.

Noch unglücklicher war der Krieg von 1714 fücdie Ottomannen. Eugen schlug sie hier zweimal,

und