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V. Ze itrau m.
stärkere Wirkung zu erhalten, und bediente sich deS-halb dieser, so wie einer andern unten spitz zu gehen»den Art häufig, die beide von den Deutschen Artisten-sten ausschließend Bomben genannt wurden, wäh-rend sie alle hohl gegossene runde Kugeln Granatenhiessen, ohne Rücksicht, ob sie für Mörser oder Hau-bitzen bestimmt waren. Braun ist der erste, der diegrossen Grenaden Bomben n-nnt; ein Name, mirdem die Franzosen alle hohl gegossene Eiserne Kugeln ,belegten, die für das Geschütz bestimmt waren, denn 'sie hatten den Gebrauch der ovalen und spitzen Bonn 'ben früher verlassen, als die Deutschen, weil sie ein-sahen: daß der ungleiche Widerstand der Luft gegeneinen nicht runden Körper der Richtigkeit des Wurfesnachtheilig war.
§. 2s.
Aus derselben Ursache traten auch wahrend diesesZeitraumes nach und nach überall runde Brand- undLeuchtkugeln au die Stelle der vorherigen ovalen, die alsFeuerballen aus Mörsern und Haubitzen geworfenwurden. Diejenige Art Brandkugcln jedoch, die unterdem Namen der Karkaffen von einem Artilleristendes Bischofs von Münster, Bernhards von Ga-len, 1672 erfunden und in dem Bombardement vonGrol zuerst angewendet wurden, harten eine ovaleForm 8 ). Sie bestanden aus einem Gerippe von ge-schmiedeten eisernen Stäben, mit einem zwiellichnenSack überzogen und mir einem Brandzeuge von Pech,Oel und Schießpulver angefüllet, das man mit starken
Schnür
g) Dieser kriegerische Bischof bombardirte Grol mit 65Mörsern, tntß lies auf jede Bombe immer einige seinerneu eingeführten Karkassen folgen, keuguierc» chap,91. P. Daniel bitt. de la inil. fr. liv. 7. p. 586.