Band 
Zweyter Band.
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i. Abschn. Geschühkunst.

Schnüren übersirickte und in Pech taufte g8 ). InFrankreich ward die erste von G eis lern ,67z aus16s Pfund Pulver gemacht, und in Gegenwart desKöniges zu Masiricht prodiret h ).

Schon im Jahr 1697 bediente man sich ihrer je-doch fast gar nicht mehr; bei den Deutschen Artillerienhingegen blieben sie, befonderö für die Haubitzen, bisauf den heutigen Tag in Gebrauch; obgleich sie denNachtheil haben, wegen ihrer Leichtigkeit unzuverrlässige Würfe zu geben, und durch öfteres Zerspringenim Rohre die Bedienung heö Geschützes in Gefahr zusetzen. In Frankreich halte man nächstdcm zwei be-sondere Arten Bomben, die beide sich durch ihre ausser-ordentliche Grösse auszeichneten. Die Erste hakte fastdie Gestalt eines runden Topfes mit einem flachen Bo-den, UNd hlkö wegen dieser Aenlichkeit Marmite hh ');die andere, welche den Namen CoMining eS führte,hielt achtzehn Zoll im Durchmesser, ward mit achtund vierzig Pfund Pulver geladen, und wog überfünfhundert Pfund. Man setzte sie vermittelst einesbesonderen Hebezeuges in den eigens dazu gegossenenMörser, dessen Kammer zwölf Pfund Pulver enthielt').Sie wurden 1 « 58 3 in Wien gegen die Türken, ja nochim Jahr 1733 in der Belagerung von Trarbach, und174s in der Belagerung von Dornick gebraucht, als-denn aber wegen ihres ungeheuern Gewichtes nicht wei-ter angewendet k ). §.

gg) St. Remy T. I. p. 300. Braun 5. Thl. Kap. 17.

h) Geister s neue und curieufe Artillerie S. 87.

lik) 8 t. Remy. T. I. p. 248.

i) St. Remy. Toni. 2. p. r 68 .

k) Comte Turpin de Crisse Cominentair. für MontecuculiTom. I. liv. I. chap. 2. p- zgj.