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Zweyter Band.
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V. Ze itkaum.

schneidig und hohl auögeschliffen , einige DeutscheTruppen aber führten Bajonette, die mir an derSpitze zwei Schneiden, übrigens aber die Gestalt ei-ner Paltafchkiiuge mit einem Rücken harten.

Anfangs ward das Bazoncl, selbst bei der Charrgirnng nicht aus den lauf geschloffen, sondern erst,wenn man im Begriff war, in den Feind einzubrechen.Die Schweden scheinen, die ersten gewesen zu sein, dieMit dein Ba-onet auf der Fiinre gefeuert haben; beiden Preußen geschahe es feil dem Jahr 17z2 von deinErsten Gliede, eine Einrichtung, die von den übrigenHeeren noch lange »»nachgeahmt blieb T ).

§. 68 .

So lange es noch Piguenire gab, trugen dieseauch wenigstens einen Brustharni'fch, und eine eisernePickelhaube; mit den Pigucn aber verschwanden auchalle Defensivwaffen der Infanterie. Sie führte übri-gens durchgehende lange Degen, deren Gehenke überden Rock geschnallt ward; doch kam zu Anfange desachtzehnten Jahrhunderts bei den Franzosen nach demBeispiele der Schweitzer die Sitte auf: den Degenüber die Schulter zu tragen; eine Sicre, die von denDeutschen Offizieren nie geduldet und für unanständiggehalten ward

§. 69.

Weil man jczt das Gewehr überall mit Patronenzu laden anfieng, das zu dem immer geschwinder wer-denden Feuer unumgänglich nothwendig war, bekam

die

v) Des Kk»igs von Pr. Abhandl. von der PreußischenKriegsverfaffung. S. 82 .

«0 KhcvenhüllerS Ohservatiens,Punkte !. Thl. S-8l.