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Zweyter Band.
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V. Zeitraum.

Pallasch. Bestimmt, nach Erfordern der Umständeabzusitzen und zu Fuß zu fechten, trugen sie zugleichleichte Stiefeln ohne Stulpen oder auch lederne Ka-mafchen '). Bei den Preussen hatte zwar die Kaval-lerie in Absicht der Karabiner an der Einführung dereisernen tadestöeke Theil; nicht so aber die Pistolen,die man erst in der lezten Hälfte des achtzehnten Jahr-htmderrs damit versähe. Merkwürdiger war eine Er-findung, die damals unbemerkt blieb; späterhin aberfast allgemein angenommen ward, und sehr wesentli-chen Einfiuß auf den militairischen Gebrauch des Feurergewehres haue. Dies sind die Trichterförmigen Zünd-löcher, verniittelst deren ein Theil der in den Lauf gcrstossenen Pulverladung von selbst heraus auf die Pfanne

fällt,

e) Bei den Kaiserlichen Dragonern betrugen die Ausrü-stungskosten eines Dragoners im Zahr 1736: (Khe«vcnhüll e rs Observat. Punkte 2 Thl. S. ilg-)

Ein Huth niit silberner Dresse

2 Fl.

49 £r.

3-J' Elle rothes Tuch ä l II. Rr.

3

4-L

2 — blaues derql.

-

40-J

5§ — blaues Untersutter ä 23 3 it.

2

12§

2 Duhend «rosse Knöpfe

-

18

Eine Achselschnure

-

19

Macherlohn

-

49

Summa

10

50

Ein blau Tuchnes Kamisol und der«

gleichen Beinkleider

5

17

Ein wcisscr Mantel mit rothem Kragen

T

215

Ein roth Tuchner Mantelsack

1

15i

Ein Pallasch mit Scheide

2

SO

Das Gehonte dazu

-

45

Ein paar Stiefel mit Sporn

5

SO

Ein Gewehr mit Vajoner

6

So

Ein paar Pistolen

6

30

Der Flinken > Riemen

-

I 3

Summa

46

402