1 12
V. Zeitraum.
Pallasch. Bestimmt, nach Erfordern der Umständeabzusitzen und zu Fuß zu fechten, trugen sie zugleichleichte Stiefeln ohne Stulpen oder auch lederne Ka-mafchen '). Bei den Preussen hatte zwar die Kaval-lerie in Absicht der Karabiner an der Einführung dereisernen tadestöeke Theil; nicht so aber die Pistolen,die man erst in der lezten Hälfte des achtzehnten Jahr-htmderrs damit versähe. Merkwürdiger war eine Er-findung, die damals unbemerkt blieb; späterhin aberfast allgemein angenommen ward, und sehr wesentli-chen Einfiuß auf den militairischen Gebrauch des Feurergewehres haue. Dies sind die Trichterförmigen Zünd-löcher, verniittelst deren ein Theil der in den Lauf gcrstossenen Pulverladung von selbst heraus auf die Pfanne
fällt,
e) Bei den Kaiserlichen Dragonern betrugen die Ausrü-stungskosten eines Dragoners im Zahr 1736: (Khe«vcnhüll e rs Observat. Punkte 2 Thl. S. ilg-)
Ein Huth niit silberner Dresse
2 Fl.
49 £r.
3-J' Elle rothes Tuch ä l II. Rr.
3
4-L
2 — blaues derql.
-
40-J
5§ — blaues Untersutter ä 23 3 it.
2
12§
2 Duhend «rosse Knöpfe
-
18
Eine Achselschnure
-
19
Macherlohn
-
49
Summa
10
50
Ein blau Tuchnes Kamisol und der«
gleichen Beinkleider
5
17
Ein wcisscr Mantel mit rothem Kragen
T
215
Ein roth Tuchner Mantelsack
1
15i
Ein Pallasch mit Scheide
2
SO
Das Gehonte dazu
-
45
Ein paar Stiefel mit Sporn
5
SO
Ein Gewehr mit Vajoner
6
So
Ein paar Pistolen
6
30
Der Flinken > Riemen
-
I 3
Summa
46
402