z. Abschn Einricht. u. Rüst. d. Kavallerie, uz
fällt, daß es keines besonderen Aufschnttens auf lezker«bedarf. Gottfried Hanlsch auo Nürnberg brachele diese Einrichtung zu Anfange des Achtzehnten Jahr,Hunderts bei den von ihm verfertigten Pistolen an, wo,durch er eine dreifach grössere Geschwindigkeit deö Lardens bewirkte^). Auch Geiöler erwähnt dieserEinrichtung in seiner 170* geschriebenen Neuenr,nd curieusen Artillerie, S. 49 und verlangtdabei die schräge Abschneidung der Schwanzschraubeausdrücklich. Er will jedoch: daß man sich keines larLestockes bediene», sondern mit sehr leicht in den laufgehenden Patronen von weisscm Blech, an den dieKugel fest ist, laden soll.
' §- 93 *
So lange man nicht Schnelligkeit der BeweguNrgen Und des Angriffes zu betn Hauptmomente der Reueterei machte, war diese auch durchgehends mit inländirschen Pferden beritten, selbst in den ländern, die nur«inen schweren Schlag Pferde hervor bringen. Beiden Kaiserlichen war das Maaß der Kürassierpferde16 , und der Dragonerpferde is Fauste hoch s ); beiden Franzosen aber zu 4 Fuß 7 Zoll und 4 Fuß 6 Zollbestimmt h ). Die Holländische Kavallerie ritt lauterStuhschweiffe; bei den übrigen Kavallerien hingegenwurden nichts als Langfchweiffe geduldet.
§. 94 -
Weit standen alle Kavallerien EuropenS in derGüte ihrer Pferde und der damit genau verbundenen
Ger
f) Busch Handbuch der Erfindungen 5 Thl. S. 209.
Art. Pistole.
g) Khevenhüllers Observat. Punkte - Thl. S. i-S.
h) Reglern, et Ordonnanc.
Hoyer'» Neuere Lriegek. II. Th. H