V. Ze itrau m.
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Geschwindigkeit der Bewegungen gegen die Pohlen, 'Ungarn und Russen, noch mehr aber gegen die Türken ^zurück, deren Reulerei man Nichts als eine unzercrenn-te Ordnung und ein lebhaftes Feuer entgegen sehenkonnte. Nur allein dadurch gelang es der DeutschenReulerei, den oft wüthenden Angriffen der Türken zu .widerstehen, während im einzelnen Gefecht sie immereine leichte Beute der leztecen wurden. Hiezu kamnoch die oft unverhälmißmäßige Stärke beioer, weildie Türken gewöhnlich in großen Parrhcien zu 5000bis 6000 Pferden kamen, und alsdenn wie ein Heu» ifchreckenschwann über dieHrei- bis viermal schwächen! 'Detaschementer der Christen herfielen. Geschicklichkeit .im Gebrauch des Säbels, verbunden mit dem höchstenGrade von Beweglichkeit des Pferdes und des Man-nes gaben ihnen nun ei» entschiedenes Uebergewicht,daß es den Deutschen nothwendig immer sehr schwerwerden mußte, ihnen den,Sieg zu entreissen.
§. 9 s-
Man war viel zu sehr von der Ueberlegenheit desFeuers überzeigt, als daß man hätte die Reulerei blosmit dem Degen in der Faust einbrechen lassen sollen. ^Die Kaiserlichen harren fich vorzüglich durch ihre öfte-ren Kriege mit den Türken gewöhnt, den Feind stehen- 'des Fusses mit dem Karabiner im Anschlage zu erwar-ten, und sie befanden sich fast allezeit schlecht dabei.Diesem Grundsah zufolge drehete sich denn auch dieUebung des Kavalleristen fast nur allein um den Ein-zigen Punkt: den Gebrauch des Fcuergcwehres her-um. Es ward beständig zu Fuß, höchst selten zu Pfer-de exerziret, damit diese nicht ermüdet würden, weilder Rittmeister nur nach Maaßgabe des schönen Aus-sehens und der Wohlbeleibtheit der Pferde seiner Kom-pagnie