z. Tlbschn. Einricht. u Rüst. d. Kavallerie. 119
§. ICO.
Die von Heinrich dem Vierten formirteKompagnie Leichte Reuter— Chevaux legcrs dcJa gaitlc — hatte genau denselben Bestand, wie dieGens d'Arm es, nur daß die Fähnriche bei ihnenKornetS hiessen.
§. IOI.
Zwei Kompagnien Mousquctairs verdankenihre Entstehung Ludwig dem Dreizehnten, derzuerst seiner Leib- Karabinier- Kompagnie Musketengab, und zugleich fcstsezte, daß in Zukunft mir Aberliche darunter aufgenommen werden sollten. In derFolge kam noch eine zweite Kompagnie dazu, und derEtat einer jeden dieser Kompagnien ward auf i. Capirrqiin Lieutenant; Z Sous-Lieutenants; 2 Fähnriche;2 Kornetten; 8 Wachtmeister; 4Brigadiere; i Fahn-und i Standartjunkcr; i z Souö - Brigadiers und2zo Mousquetairs gesezt, deren Zahl jedoch in derFolge, mit Einschluß der Brigadiere, auf 200 Mannverringert ward.
§. 102 .
Eine Kompagnie Grenadier« a Cheval mach-te den Schluß dieser Leibwachen zu Pferde. Sie wa-ren 1676 errichtet worden, und bestanden aus i Carpitain; 2Lieutenants; 2Sous-Lieutenants; 2Wacht-meistern; 4 Sergeanten; 8 Brigadiere»; 8 SouSrBrigadieren; i Fourier; 3 Tambouren; 90 Ge-meinen.
§. 103.
Ausser den Reitenden Garden hatte Ludwig derVierzehnte auch noch zwei Garden zu Fuß: die
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