Band 
Zweyter Band.
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V. Zeitraum.

war nicht auf einmal entstanden, sondern die verschie-denen KorpS, aus den sie zusammengefthct war, ver-dankten mehreren Königen ihre Errichtung. Am älte-sten war die Garde du KorpS, die von Franzdem Ersten herrühret. Sie bestand anfangs ausLanzieren, doch fanden sich seit dem Jahre is?8 aucheinige mitFenergewehren bewafnete darunter"). Hein-rich der Vierte gab ihnen im Jahr 1598 Pisto-len und leichte Spieffe von si Fuß Länge °) — javcli-nes —; im Jahr 1666 aber führten sie Streitkolben,und bald darauf waren sie gleich der übrigen Reurereimit einem Karabiner, Pistolen und Degen bewaffnet.Zu Ludwig des Vierzehnten Zeiten bestanddiese Garde dü Korpö aus vier Kompagnien, jedezu l Capitain; 3 Lieutenants; 3 Fähnrichen; 1 Ad-jutanten; 1 Kommissair; 12 Gefreiten Korporalen;12 Brigadieren; 12 Sons-Brigadiercn; i Wacht-meister; i Pauker; 6 Trompeter; 1 Feldpater; rFeldscher; i Zahlmeister; joq GardeS?).

$. 99.

Die Gens d'armes de la Garde, vonLudwig dem Dreizehnten errichtet, machtenEine Kompagnie aus, die zwei Schwadronen formirte.Sie bestand aus i Capitain, so der König war; r Carpitain- Lieutenant; 2 Souö -Lieutcnanten; 3 Fähnri-chen; 3 Fahnjunkern; io Wachtmeistern; 8 Brigardiercn; 8 Souö-Brigadieren; 242 Gens d'Armeö.

n) ?, Faucdet de la milice et des armes fol. 489«

0) Fontanon Tom. 4. p. 1485.p) Qiiincy p, z/r kcg.

- §.