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Zweyter Band.
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V. Zeitraum.

VondenGardeS Frau^oises hatte der Ober-ste 10000 Liv. und überdiefts von jedem Liv. der Be-soldung der Offiziere und Gemeinen den 6ten Pfennig.Jeder Hauptmann bekam 3262 Liv.; der Lieutenanti ioo Liv.; der Souslieukenant 900 Liv.; der Fähn-rich 660 . Liv.; und jeder Gemeine täglich s SouS,Bei den Schweißer Garden erhielt der Haupt-mann an Besoldung und Werbgeldern 4222 LivreS;auch standen die übrigen Offiziers höher als bei denFranzösischen Garden.

Nothwendig mußte ein so grosser Aufwand demStaate sehr zur Last fallen, welches auch in der Folgeeine Ursache war, daß sie mit Ausnahme der Gar-des dü Korps und der Französischen und Schweit-zer Garden aufgehoben wurden.

§. I2s.

Ich kann zum Schluß dieses Abschnittes der Tür-ken nicht unerwähnt lassen, die von der Mitte desSiebenzehnten bis zur Mitte des Achtzehnten Jahr-hunderts durch ihre immerwährenden Kriege mit denKaiserlichen und Venezianern keine ganz unbedeutendeRolle spielten; die aber in ihrer ganzen KriegSverfas-sung soviel Eigenthümliches halten, baß sie neben kei-ner andern Europäischen Macht aufgestellt werdenkönnen.

§. 106.

Seitdem die stehenden Heere der Römer und derGriechischen Kaiser in das Nichts zurück gesunkenwaren, bildete sich zuerst bei den Ottomanen ein blei-bender Kriegestaat, der seine Entstehung SultanAmurath dem Ersten zu verdanken hatte. Durchdie Slreifereicn, die seine zahlreichen Horden in den

äusser-