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Zweyter Band.
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4. Abschn. Stellung und Bewegung. 155

Fußvolk? aus; zwischen beide Treffen aber waren einirge Bataillone gestellt, die dann in die Lücken einrückrreu, als die Linie stch bei dem steten Avan;iren mehrausdehnte w ).

§. 148.

Es ist schon oben (l. Bd. S. 474.) gesagt worrden: daß man seit dem Dreißigjährigen Kriege dasGeschütz nicht mehr einzeln vor der Fronrc des Treffensvertheilte, sondern in Batterien zusammen zog, umes an die schicklichsten Orte zu stellen, wo man glaub-te, daß seine Wirkung am entscheidendsten sein würde.Bei FlenrüS waren auf dem Linken Flügel der Frau-zösischen Armee dreißig Kanonen in drei Batterien auf-gefahren ; dreißig andere Kanonen beschossen die hinterdem Dorfe Wüllgklin stehende Kavallerie der Alliieren;und auf dem Rechten Flügel stand eine Batterie vonfünf Kanonen, durch drei Bataillone unterstützt, inder Mitte der Kavallerie x ). Ludwig v 0 nB a a de»hatte ,691 bei Pererwardein achtzig Kanonen auf einerAnhöhe auffahren lassen, um die Türkische Reutereidamit zu beschießen, und selbst dir Regimentsstückender Schweden— denn Karl der Zwölfte führteauf seinen Expeditionen, die mehr das Ansehen einesStreifzuges harren, kein anderes Geschütz bei stch —waren in der Schlacht bei Narva auf beide Flügel inBatterien zusammen gestellt y ). Montekukuli bil-ligt dies nicht, sondern räth vielmehr *•): das Geschützeinzeln zu vertheilen, um eö nicht bei einer Niederlagegänzlich zu verliehren, wie die Kaiserlichen bei Witk-

w) Hist. inilit. dc Charl. XII. 2 . S. 42 ?. UNd 428.

x) Fclvz. des Marsch, v. Luxemburg l. S. 44.

y) Hist. inilit. de Charl. XII. I. p. 96.

z) Lib. I. Cap. 2. '