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Zweyter Band.
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V. Zeitraum.

durch ihr lebhafteres Feuer der Französischen überlegenwar. Er lies daher seine Kavallerie hinten stehen, «und rückte mit seiner ganzen Infanterie gegen den rech-ten Flügel der Franzosen an, wodurch er den Marschallvonkuxcmburg nöthigte, hier ebenfalls seine ganzeInfanterie in fünf Treffen hinter einander aufmar-schieren zu lassen. Gerade dies, verbunden mit der lkühnen Unerschrockenheit des Französischen Fußvolks, !das mit gezogenem Degen auf den Feind los gieng.wcil \es noch keine Flinten mit Bajonets führte, verschaffte \ihm den Sieg, ohngcachtet die Franzosen durch das !Feuer der Alliirken zwischen 6000 und 7000 Todte ]und Verwundete bekamen 5

§. 147 *

Wenn die Franzosen, die es nur immer mit einemregulaireu Feinde zu thun hatten, gewöhnlich ihre fi- <nren halb voll — taut plein que vuide — aufstellr \ren, daß die Intervallen ihrer Bataillone und Eskar jdrsne der Fronte selbst gleich waren; beobachteten die \Kaiserlichen gegen die Türken, und die Schweden ger \gen Die Russen ein entgegen gesezres Verfahren, weilsie den raschen Angriff der feindlichen leichten Reutereifürchten mußten, die durch die grossen Intervallen Ge-legenheit bekommen hätte, der Infanterie in die Flankeund in den Rücken zu fallen. Montekukuli seztdeswegen dieIntervallen der Infanterie- und Kavallerie-Abtheilungen allgemein auf Sechs Schritt *); undder General föwenhaupk ordnete 170s im Treffenbei Gemauerthof seine Erste Linie voll und nur dieZweite mit Intervallen. Das Geschütz füllte auf bei-den Flügeln den Raum zwischen der Reuterei und dem

Fuß-

u) Feldzüge des Marsch, v. Lurem bürg. z. S. 58 -folg.

v) Lib. I, Cap. 3.