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V. Zeitraum.
kleine Feldstücken mit, als er 1688 mit zoc>O Pferdendie Türken bei Tirmenitz angriff f ). Ob sich nun gleichkeine Spuhrcn finden, daß diese Kanonen stärker alsgewöhnlich bespanne, oder baß die Artilleristen berittenwaren; ist es doch höchst wahrscheinlich: baß die lezterren zu Pferde ober zu Wagen fortgeschafft wurden.Sie hätten ausserdem der Kavallerie nicht folgen kön-nen, und eben um keine Zeit zu verliehren, sonderndesto schneller au den bestimmten Ort zu kommen, warin beiden Fällen die Infanterie zurück gelassen worden.Mau hatte auch schon mehrere male selbst die Infanrterre beritten gemacht, wenn es auf ein sehr geschwinrdes Unternehme» abgesehen war. 170z sezre Karlder Zwölfte ein Infanterie-Regiment zu Pferde,um Elbingen zu überfallen; und 172z im Treffen beiGemauerlhof brachte die Russische Reulerei ihre In-fanterie auf den Pferden hinter sich mit *). Dies be-weist! denn: daß wenn es auch damals keine eigentlichberittene oder Kavallerie-Artillerie gab; mau dennochmir ihrer Anwendung, so wie mit den Vortheilen, diesie gewähret, keiueowegeö unbekannt war.
§. "lt.
Selbst bei den Türken findet sich in dem Treffenbei Pacazin 1692 eine änliche Idee. Sie harrenleichte dreipfündige Kanonen, deren zweie immer voneinem Kameele getragen wurden, so daß auf jederScire desselben Eine in einer eisernen Gabel hieng.Bei jedem Kameele aber befand sich ein Artillerist zuPferde zur Bedienung der beiden Kanonen. Sie sahenjedoch das unrhunliche dieser Erfindung ein, und schick-ten die Kameele noch vor dem Auegange des Treffens
zurück.
f) De Ligne Memoir. für le Pr. Louis de Baade I. p.
g) Hist. Milit. de Charl. XII. T. 9. p. 55. NNd 4-7.