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V. Zeitraum.
zurück hielten, während die hinter ihnen stehendenBataillone durch sie in ihren Bewegungen gehindertund eben deshalb desto gewisser geschlagen wurden.Beispiele davon finden sich unter ander» in den Schlach-ten bei Staffarde') und Sreinkirchen k ), dem Tref-fen bei Cliffow'), bei Saladin 1703 m ), und beiFrauenstadt 1726"), wo die durch die SpanischenReuter gehinderten Bewegungen die Hauptursache zumVerlust des Treffens waren.
§. isZ.
Unter allen Truppen jener Zeit hatten die Schwe-den es ohnstreitig in der Manöuvrirkunst am weitestengebracht, welches auch bei der steten Uebung in denfast ununterbrochnen Kriegen mit den Russen, Pohlenund Brandenburgern, vorzüglich aber bei der ausseror-dentlichen Sorgfalt, die Karl der Zwölfte aufihre Bildung verwandte, nicht zu verwundern war").Nur durch diese Geschicklichkeit waren sie in dem pohl-uischen und russischen Kriege im Stande, die immerweit stärkeren Feinde zu schlagen, obschon ihnen diese
an
i) Hist. railit. du Pr. Eugene pr. Duraont Tom. I. p.LZ.
k) Feldz. d. Marsch, v. Luxemburg III S. 61.
l ) Hist. ruilit. de Charl. XII. T. I. p. 269
in) ib. T. I. p. 370. Nordberg hist. de Charl. XII. p. 290Und ZU.
n) ib. Tom. 2. p. 541. Noch in der Schlacht bei Kcssels-dorf 1745 hatte die Sächsische Infanterie dergleichenSpanische Reuter, deren Federn die Infanteristen nebstihrem Gewehr kragen mußten.
v) 2 m Jahr 1708 beschäftigte sich Karl XII. wahrend sei-nes Aufenthaltes zu Nadoskiowice damit: ein neues Exer«ziren bei den Truppen einzuführen; dann reiste er voneinem Rcgimente zum andern, um sie selbst zu unterrich-ten und unter seinen Augen üben zu lassen. Hist. Milit.3. L77.