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Zweyter Band.
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167
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4. Abschn. Stellung und Bewegung. 167

gen-zu können, in welcher Absicht auch die dazu nöthi-gen Balken und Dielen mitgefühlet wurden.

§. 160.

Die Armeen marschirten in diesem Zeiträume ge-wohnlich in mehrern Kolonnen; doch oft so: daß eswährend dem Marsch äusserst schwer oder wohl ganzunmöglich war, im Fall eincö Angriffes die Schlacht-ordnmig zu formircn. Vorzüglich bieten uns dieMärrfche des Herzogs von Luxemburg verschiedene Bci-spiele der auffallcnsten Fehler bar, die jedoch wohlmehr seinem General-Quarriermeister, dem nachheri-gen Marschall Puysegur, als dem Feldherrn selbstznr Last fallen. Jener, dem die Kriegskunst ihre er.'ste wissenschaftliche Ausbildung verdankt'), scheintdamals nur dem. hergebrachten Brauche gefolgt, spä:terhin aber erst aus dem, was er sahe, die Regel»abgezogen zu haben, die er zur Befolgung aufstellet.Schon das häufige Verwechseln der Flügel, das ohneden geringsten Grund statt fand, mußte wegen desunnützen Hin- und Herlaufens der Brigaden den Trup-pen äusserst beschwerlich fallen, ohne der nothwendigdaraus entstehenden Verwirrung zu gedenken, wenndie Armee unterwegeö angegriffen worden wäre. Nichtgeringer würde auf den Märschen von Jumont nachBossüt ( >692) und von da nach GerpineS in einemänlichen Falle die Verlegenheit des Marschalls ge-wesen sein, da seine Artillerie in der Mitte marschirre,und auf der Seite gegen den Feind blos durch die Ka-vallerie gedeckt ward, die Infanterie aber auf der ge-genüber stehenden Seile hinter sich hatte. Hier durf-te

v) durch seine Art Je Ja guerre par principes et par regles.

Haye 1749. 3. Vol. 4".

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