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V. Zeitraum.
te nur die Kavallerie durch einen raschen Anfall desFeindes geworfen werden; mußte auch das Geschützund die Bagage in seine Hände fallen, ehe die Infan-terie nur im Stande war, auf zu marschicen und Et-was zu seiner Vertheidigung zu thun.
§. I6l.
Es war allgemein Sitte: das Geschütz nie beiseinen zugehörenden Infanterie-Brigaden, sondernimmer für sich allein gehen zu lassen, wie schon oben(§. l2Z.) gesagt worden ist. Auf dem Marsche vonHorlebeck nach Deynse aber schickte der Herzog vonLuxemburg sein Geschütz gar auf der anderen Sei-te des Lyö-Flusses voraus und lies es im Vertrauenauf die Entfernung und auf die Unrhatigkeit des mitJ7000 bis 18020 Mann in Gent stehenden Herzogö vonC a st a n a g a bei Wakcm kampiren, woselbst es von demFeinde genommen werden konnte, ehe die Französische> Armee im Stande war, die Lys zu pafsiren. Dassel-be fand auch in Absicht des Gepäckes stakt, das sei-nen Marsch gänzlich auf dem jenseitigen Ufer des Flus-ses vollendete; ward es auch in der That nicht vomFeinde angegriffen, konnte doch wenigstens eine feind-liche Parthei bis in diese Gegend streifen, die Be-deckung angreifen, und die größte Unordnung un-ter dem Train anrichten.
§. 162.
Zu Deckung deß Geschützes war bei den Fran-zosen das neu errichtete Füsilier- oder uachherige Artil-lerie-Regiment bestimmt. War man jedoch nicht si-cher, von dem Feinde angegriffen zu werden; wurdenöfters mehrere Infanterie-Brigaden bestimmt, umden Marsch deö Gepäckes und der Artillerie zu sichern.