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Zweyter Band.
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V. Zeitraum.

für die Schweden aber war 1726 in Sachsen die Ra-tion zu 16 Pfund Heu, r Mehr Hafer und 2Mehr» Heckerling bestimmt °).

§. 169.

Als Mundportion erhielt bei den Kaiserlichen derMann täglich 2 Pfund Brod, 1 Psuno Fleisch, 1Maaß Wein oder 2 Maaß Bier und wöchentlich iPfund Salz; das Brod ward aber sehr unordentlichausgegeben, so daß die Soldaten nicht selten einigeTage ohne Brod blieben d ). Auch sagt der Marsch«!Villars in einem Briefe an Ludwig den Vier-zehnten vom zweiten Dezbr. 172s: "Ich habe ge,„funden, daß die Delilfchcn Menschen und Pferde für„Nichts achten ')”.

Ein Französisches Kommißbrod auf zwei Tagewog z Pfund und bestand aus f Weihen und £Korn, woraus z Pfund Kleien und is Pfund Mehlgemahlen und mit «o Pfund Wasser angekneter ward.Die Etappenmäßige Verpflegung des Mannes war 1 \Pfund Brod, 1 Pfund Fleisch und I Maaß Wein;solcher Portionen bekam der Hauptmann sechse, derLieutenant viere, der SouSlieutenant und Fähndrichdreie, der Sergeant zweie f ). Louvois, wohl wis-send daß der hungrige Soldat auch nur selten zu küh-nen Unternehmungen aufgelegt ist, sorgte vorzüglich fürden Unterhalt der Armee. Er wollte ihr nach demBeispiele der Morgenländer Fleischpulver mit geben;zu dem Ende wurden große kupferne Oefen erbauet,

die

c) Histoire milit. de Charl. XII. T. 3; p. 6Z.

d) Lettres et Memoires dc Turenne T. 2; p. 519. leg.

e) Anquetil vie du Marech. de Villars I; p. 389.

f) Quincy art de la guerre p, 395. leg.