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V. Zeitraum.
einer vollständigen Tcrrainkenntniß, er befahl deshalb '1704. feinen Feldmessern: die aufgenommenen Feld-marken dergestalt zn zeichnen, daß die Risse zusam-mengestoßen und topographische Karten zum KriegSgerbrauch daraus verfertiget werden könnten q ).
§- ' 77 -
Jene Kenntniß und Benutzung der Beschaffenheitdeö Lokals war jedoch zn allen Zeilen nur das Theil 1der besseren Heerführer. Aus Unknnde derselben wnrr ;den auf der andern Seite oft die gröbsten Fehler bc- igangen. Unbekannt mit dem Niveau des Landes -durchstachen int Jahr > 670 die Franzvftn in Holland ;die Dämme, und erhielten eine ganz andere Wir-kung, als sie erwartet hatten. Creqni wußte '677nicht, baß. die Saure Fnrthc hatte, und vcrlohr dieSchlacht bei Konfarbrückcn, weil die Alliirkcn mitzwei Kavallerie-Kolonnen durchsetzten, wahrend dieganze Französische Reutcrci fonragircn war. Hätteder Herzog von Savoyen im Treffen bei Scaffarde ei-'nige Kenntniß der vor ihm liegende.» Gegend gehabt, ,würde er sein Erstes Treffen soo Schritt weiter vorge-rückt haben, und gewiß nicht so leicht geschlagen worrden sein. Aus der ncmlichen Ursache machten Fe u i l -lade und Marsi in Piemont Fehler auf Fehler,und glaubten den Herzog von Savoyen schon iii ihrenHänden , da er ihnen doch lauf allen Seiten entgehenkonnte. Selbst Vendome kannte die Beschaffen-heit Flanderns zn wenig; er ließ daher 1708 Eu-gen und Marlb oro ugh sich vereinigen, um siedann einzuschließen und in den fruchtbaren Ebenen vonLilie auszuhungern'). FeuquiereS, der diese
Bei-
q) Mitti Sammlung von Edikten V.Bd; z.Thl. Szjl.
r) kcugnierer 53.