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Zweyter Band.
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5. Abschii. Kn'cgszucht.

Russischen Reiches zerstreuet, wo sie bis zum Friedenmit allen Uebeln eines so unwirthbaren Landes kämpfenmußten. Während jedoch die Schwede» den Krieggegen die Russen mit einer Erbitterung führten, wiesie nur immer Kriegen mit Völkern eigen ist, dienoch auf einer der untersten Stuffen der Kultur stehen;begegneten sie und die Sachsen einander stets mir der-jenigen Achtung, die den Krieg unter gesitteten Völ-kern bezeichnet, und Karl der Zwölfte ließ 172ssogar alle Sächsische Kriegsgefangene neu kleiden,ehe sie ausgewechselt wurden a ).

§. 19s.

Die Rauziouen waren um die Mitte des Sieben-zehnten Jahrhunderts noch sehr hoch., so baß der Ge-fangene für seine Person einen Theil, einen anderenaber sein Landesherr bezahlte. Ersteres war der Fallmit dem Aelteren Puyfegur, der bei der verunglück-ten Belagerung von Valencienneö 1656 gefangenward, und für sich Taufend Gulden, Fünfzig Tha-ler für einen Hauptmann, Zwanzig für einen Licnkernant, Fulifzehcn für einen Fähnrich und Zwei undZwanzig Livr. für einen Sergeanten bezahlte b ). Spä-terhin wurden die Ranzioncn durch eine Uebereiukunftder beiden Kronen Frankreich und Spanien genauerbestimmt, und im Jahr 1674 folgendergestalt au-gcsezt:

a) Hist. nnlit. cte Charl. XII. 2; p. 398.

b) Memoires de Puyfegur. p, 428.