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Zweyter Band.
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V. Zeitraum.

Pohlen ungeachtet — die sogar einmal schon in denKlosterhof gedrungen waren, und nur d'nrch die selteneEntschlossenheit des Lieutenants von Pieren wiederherausgetrieben wurden — behaupteten die Sachsendennoch diesen Posien, und zwangen die Pohlen durchihre Unerschrockenhcil zum Abzüge. Man findet übri-gens Niä>tS von besonderen Anstalten zu Vertheidi-gung des Klosters, als daß eine Erderhöhung, wor-auf die, einen Theil des KlostcchofeS einschließende,hölzerne Brekwgud stand, von den Sachsen mit Was-ser begossen worden war, damit die darauf entstande-ne Eisrinde — denn es war im Winter — den Pohlenkeinen festen Tritt ließ ').

§. 226.

Wenn alle jene Angriffe mißlangen und wegen desMangels oder des unrichtige» Gebrauches der Artille-rie auch mißlingen mußte», war der von dem Herrnvon Feuquiercs auf den von den Graubündkcrnbesezeen Felsen O.uacre DenkS im Thale St.Martin 1692 unternommene desto besser angeleget undausgeführet. Es kam hier darauf an: den Felsenvöllig einzuschliessen, der zwar (meist) isolicet war,aber dafür einen sehr beträchtlichen Umfang halte.Feuqn icreS bewirkte diese Einschliessuug durch ein-zelne Trupps, die so gestellt waren, daß sie einan-der zurufen konnten, und vermittelst eines OffizieresGemeinschaft unter einander hatten. Dieser Offizierbefand sich auf einer sehr hohen Felsen-Spitze, wo eralles übersähe, und den abgesonderten Hausen durcheine Fahne die verabredcreu Signale gab. Die meisteSchwierigkeir bei dem Angriff niachkc ein Bergsirom,der den Felsen auf der zugänglichen Seite umschloß,

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