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V. Zeitraum.
§. 23s.
In jedem Waffenplaße des, drei Fuß unter demHorizonte liegenden, bedeckten Weges ist eine gemauerteund pallifadirte Reduce von der Höhe des Gla^iö an-gelegt, die durch zwei Traversen gegen die enfilirendenSchüsse gesichert wird. Unter dem Glagis befindetsich eine Kaponiere, mir Bohlen und darauf geschüt-teter Erde bedeckt, die hinten nach dem Waffenplaßezwei Eingänge hat.
Ausser den hier erwähnten Anlagen, die Cöhornauf verschiedene Weise verändert, hat seine Maniernoch zwei besonders charakteristische Eigenheiten: Ein-mal, daß seine Profile durchgchcndS nur auf den nie-drigen wasserreichen Boden seines Vaterlandes einge-richtet sind; und dann zweitens, daß er mit ausser-ordentlicher Ersparniß des Maucrwerks bauet, wo-durch er sich vorzüglich von Vauban unterscheidet,der selbst die Futtermauern für den Widerstand, densie der Erdlaft des Walles zu leisten hatten, zw starkwachte *). Cöhorn hingegen giebt seine Futter-
mauern
s) Nach Belidor Science des Ingen. Liv. I; p. 69.i|I die obere Starke aller Fuktermaucrn Vaubans bei10 bis 80 Fuß Höhe nur 5 Fuß; die muerr Stärkeober nimmt, so >vte die Länge der Strebepfeiler, fürjede io Fuß Höhe um 2 Fuß zu. Nun berechnet Be-• libor (1 c. p 71) den Widerstand, welchen diese Fut-trrmauern gegen den Druck der Erdlast zu leisten ver-mögen, und findet: daß er bei einer Höhe von lo Fußdoppelt zu groß, bei 20 Fuß um \ zu groß, bei zoFuß um £ zu groß fei u f. f. Bei einer 40 Fuß über-steigenden Höhe im Gegentheil kommt der Widerstanddem Drucke der Erde nicht gleich, sondern wird zu klein,Aus den fortgesetzten Berechnungen Belidors ergiebksich aber, daß die obere Dicke der Jutterm'auern
3 Fuß