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7- Abschli. Festungsbau.
mit versehen, und kamen sie zu Anfange dieses ZeitraurmeS noch mehrentheils auf den Kamm des Gla§is zu ste-hen, anstatt sie vorher an den Fuß desselben gesetzt wor-den waren. Es fällt in die Augen: daß sie hier vonden Feldbatterien sehr bald niedergeschossen werdenkonnten; — Landsberg räth deshalb sie in einenauf dem Glacis angebrachten Graben zu versenken,und dadurch gegen das feindliche Geschütz zu sichern;andere wiesen ihnen aus demselben Grunde ihre Stelleim bedeckten Wege- selbst an, bald mehr bald we-niger vom Glacis entfernt. Zuweilen ward auch beisolchen Festungen, deren Pallisaden auf dem Glacisstanden, noch eine zweite Reihe derselben im bedeck-ten Wege angebracht, die in Grave (1674) fünfFuß hinter der Brustwehr stand. Der erste, welcherdie Pallisaden hinter das Gla^is, und dicht an das-selbe setzte, war Heidemann ^), doch will diesernur die Waffenplätze in den eingehenden Winkelndamit versehen. Bruist") undNaudinb) hinge-gen bestimmen die Stellung einer fortlaufenden ReihePallisaden ausdrücklich auf den obersten Banker, dichtan der Brustwehr des bedeckten Weges. Hier gabder Spanische Oberst Don Andres de Altunaihnen zuerst eine rückwärts gegen die Festung geneigteStellung ‘); es findet sich jedoch keine Nachricht: daßdieser Vorschlag wirklich ausgeführet worden.
Van bau wollte die Pallisaden weiter, als ge-wöhnlich, aus einander setzen lassen, damit die Sol-daten ihr Gewehr besser hindurch stecken könnten. Um
aber
q) ' Architect. milit. 3 Thl; Z Kap.; S. 15 .
r) Keginzelen der Vcsting - Kcmw. XXXI. Leere. p. 97.• s) Ingenieur francois. Par. (697. Liv. 3 ; e. z. Art. 4.
t) 0 . Alonzo de Zepeda y Adrada Fpitome de la forti-tüacion moderna. Brusselas 1669. Tract. 4; eap. 4.