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Zweyter Band.
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V. Ze iLrau m.

aber das Ueberstcigen zu verhindern, sollte in je&en,Zwischen räume zweier Pallisaden ein eiserner Nggclauswärts durch die Heftlatte gehen, dessen Spitzedrei Zoll lang empor ragte. Weil jedoch dieser Na-gel die Fäulniß der isltte beförderte, ward er in pxxFolge wieder abgeschaft, und die Pallisaden erhaltenin den Französischen Festungen nur Zoll Abstandvon einander u ).

§- 24t.

Zader verstehet seinen Vergraben, nebst denPallisaden, mit vier Reihen kleiner, zugespitzter Pfähle,mit den er auch die Kaponieren in dem Gla^is unzu-gänglich zu machen lehret"). Heer räth den Ge-brauch änlicher Pfähle an, in die er oben eine fünfZoll lange eiserne Spitze einschrauben lassen will.Die Erfindung der beweglichen Pallisaden fällt eben-falls in diesen Zeitraum. Cöhorn erwähnt ihrerschon i6F2 (VerlieiHuAe 6s§ Vyfhoeks), und be-schreibt sie in seiner Neuen Kriegsbaukunst")ausführlich. Sie konnten niedergelassen und an dieBrustwehr gelehnt werden, so daß man sie erst beibevorstehendem Sturm ausrichtete, wodurch sie gegendieKanonkngeln, jedoch mit Ausnahme der RikoschetS,in Sicherheit waren. Herbort und einige neuereKriegöbanmcister nahmen diese Pallisaden in der Folgebei ihren FestnngScntwürfen an; obwohl die mehre-sten, ohne die Quelle anzuzeigen, aus der die Er-findung geflossen ist. Vielleicht, weil diese ArtPallisaden den Ausfällen sehr hinderlich sein würde,

viel-

u) ^rckiteciure uiilitaire Part. 2 ; Chap. 5; p. 42.

v) Zaders verstärkte Contrescarpe, in BöhmSMagazin für Ingen, und Ärtjlier. irBd. S. 1-l. lZl.

w) Cap. a; p. lq.