300
V. Ze itrau m.
§. ZO9- i
Man kann die Bauart der Schiffe, ohne zu ltveitläuftig zu werden, nur durch Angabe ihrer ]Hauptmaaße, der Länge, Weite und Tiefe bezeichnen, ^wie sie auf den Königlichen Französischen Werften zuEnde dcö siebenzehenlen Jahrhunderts zugelegt wurden:
Kanon.Zahl. Länge v. d. Spündung Weite auf Hohl oder
des Vorsteven bis zum
dem See-
Tiefe.
Achtersteven.
gelbalken.
124 -
186 Fuß.
48 Fuß.
23 Fuß.
112 --
175 —
44 —
21 —
p6 -
156]
74
151J ~
43 —
20 —j
62-64 -
140 —
40 —
19 —
50 -
124 —
37 —
17 —
Frcgakt. v. zoKan.
ic8 —
31 -
1516 -
— 20-24 —
101 —
28 —
14- »)
Die Englische Bauart unterschied sich von derFranzösischen durch eine etwas rundere Form, wo-durch das Schis eine größere Breite bei verkleinerr ]tcr länge und Tiefe erhielt. Die Holländer gaben 1ihren Schiffen folgendes Verhältniß: !
Länge des Kiels Weite auf den Tiefe unter der Kuh-
Aussenplankcn.
brücke.
172 Fuß.
3Vä Fuß.
20 Fuß.
160 —
37 —
I2§ —
155 —
36 —
12 —
154 —
38 —
J 7 —
132 —
29 —
12 —
Fregatt.i48 —
36 —
15 —
Fluten 133 —
29 —
13 —
132 —
30 —
I 3 | -
Aus letzteren Angaben ergiebt sich die Ungewiß-heit der Schifbaumcister in Absicht der Hauptmaaßeauf eine sehr auffallende Weife.
§. 3 lo.
u) Müller-s Schifbau istes Kapit.