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Zweyter Band.
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9-Abschn. Seewesen.

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§. 310.

Nur allein die Portugiesen hakten bisher ihreSchiffe durch einen Uebcrzug von Bleiplattcn oder Ei-senblech gegen den Wurmfraß in den von ihnen häufigbefahrnen Indischen Meeren zu sichern gesucht (>.Bd.S. 737); nach gerade folgten ihnen jedoch auch die En-gellander in Absicht der Bleibedeckung nach. DieSchwere derselben sowohl als ihre geringere Haltbar-keit war jedoch Ursache: daß mach sie nie allgemein ein-führte, sondern vielmehr in der Folge den Boden derKriegsschiffe mit dünnen Kupferplatten überzog, wel-che nicht nur den Wurm sehr gut abhalten, sondernauch dem Schiffe einen ungleich schnelleren kauf geben,als die doppelte Haut von hölzernen Dielen.

§- 3".

Wie schon oben gesagt worden, hatten sich dieTürken bis zu diesem Zeitraume blos der Ruderfahr-zcuge bedient, und fiengen erst jetzt an, den Gebrauchder großen Kriegsschiffe einzuführen. In dem Ar-senale zu Konstantinopel wurden nun folgende Actenvon Schiffen erbauet, und unter der Flotte desGroßveziers gebraucht.

Die Gallio neu, die nur allein durch Seegelbeweget wurden. Die ganz nach Venelianischer Artgebaucten Galeassen, deren es dreierlei Arten gab:die Bastar da, hakte auf jeder Seite zwei und drei-ßig Ruderbänke, die Ort« Bastard« harte siebenund zwanzig, und die Maona sechs und zwanzigderselben, wahrend die gewöhnliche Galeere — vonden Türken G ikler genannt — nur fünf und zwan-zig Ruder führte. Die Galliotten hatten nurzwanzig, die Berghande oder Brigantine achtzchen,

und