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9. Abschn. Seewesen.
§. 320.
Es ist schon oben (l. Bd. S- 742) gesagt worrden, daß um die Mille des siebenzehnten Jahrhun-derts die parallele Schlachlordnuiig der Flotten zuerstaufkam e ). Bei dieser waren die Schiffe gewöhnlichEine Kabellänge oder hundert Französische Klafternhinter einander. Um diese Slellung leichter nehmenzu können, seegelte die Flotte entweder in Einer Linieneben einander, oder aber so, daß sie einen stumpfenWinkel formirte, an dessen Spitze sich der Admiralunter denr Winde befand. Man ordnete die Flottezuni Marsch wohl auch in drei oder sechs Kolonnen,in welchem Falle drei Divisionen formirer wurden.Allein, man brauchte dann viel Zeit, um sich inSchlachtordnung zu stellen, daher war diese Marsch»ordnung nie anwendbar, wenn man ein bevorstehen»deö Gefecht zu besorgen hatte. Ucbcrdieseö war esauch nicht ohne alle Schwierigkeiten, daß jedes Schisdie ihm zugehörige Stelle während des Marsches be»hielt. Es ward zu dem Ende hinter den großen Mastein Viereck auf das Verdeck gezeichnet, dessen Mit-tellinie den Lauf des Schiffes, die anderen theils recht»winklichten, theils diagonalen Linien aber den gegensei-tigen Stand der übrigen Schiffe andeuteten.
§. Z2l.
Zu besserer Erhaltung der Ordnung bei den Evo»lutionen wurden die Flotten nach der Farbe der Flag»gen, welche die Admirale führten, in Eskadre» ge»
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e) Das Treffen vhnweit dem Texel zwischen dem Herzogvon Aork und dem Holländischen Admiral Opdam wir»als der Zeitpunkt angegeben.
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