Band 
Zweyter Band.
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316
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V. Zeitraum.

tret war die Landung der Franzosen vor Genua imJahr 1684 im Angesicht der am Ufer hinter Mauernpostirten Genueser und Spanier, die ein lebhaftesFeuer auf die landenden Truppen niachten. Die letz-teren näherten sich bei Anbruch des Tageö dem Uferin vier Abtheilungen von 822 bis 1202 Mann, wäh-rend zehen Galeeren auf die nach dem Landungsplätzegerichteten Batterien ein ununterbrochenes Feuer mach-ten. Sobald die Detaschementer alle ausgeschifft wa-ren, vereinigten sie sich mit einander, und warfenden Feind aus seinen Verschanzungen, die theils ein-gerissen, theils von den Franzosen zu Deckung ihresRückzuges besetzt wurden. Man vertrieb auf dieseArt die Genueser gänzlich aus der Vorstadt St. Pe-ter d'Arena, die alsdenn von den Franzosen in Brandgesteckt ward, worauf sie wieder zu Schiffe giengen,um das Bombardement des Hafens noch einige Tagefortzusetzen v )-

Nicht so glücklich war die Landung der Engellänrder im Jahr >694 an der Französischen Küste, inder Camaret- und Bertram-Bay. Die Franzosenhatten sich hier so vortheilhaft verschanzt, und ein-pfieugen die Engelländer so gut, daß diese sich in dergrößten Unordnung, und mit einem Verluste von 622Mann wieder einschiffen mußten. Drei zu Deckungder Landung bestimmte Kriegsschiffe wurden sehr übelzugerichtet, und verlohren u r Mann von ihrer Equi-page; eine Fregatte aber ward ganz in Grund ge-schossen w ).

Einen besseren Erfolg hatte das Unternehmen aufCarlhagena in Westindien '697; welcher Stadt sich

dir

v) Memoir. de l'ourville Z; p. 12 seq.v/) Burchct 1 . c. p. 217.