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9- Abschn. Seewesen.
die Franzosen vorzüglich durch Beistand der Flibu-stiers bemächtigten; denn diese erstiegen die Mauernmit Sturm, nachdem man vorher die Aussenwerkeund einzelnen Forts eingenommen und die Stadt vierTag« lang auö fünf Mörsern und vier und zwanzigschweren Kanonen beschossen hatte. Die Besatzungkapitulirte, und zog mit zwei Kanonen nebst den übri-gen Einwohnern aus, worauf die Stadt einer allge-meinen Plünderung preist gegeben ward *).
§. ZZI.
Man suchte zwar sich 'gegen änliche Unterneh-mungen durch Küstenbatterien und durch Vorlegungeines Baumes zu sichern, indem man große Seegel-bäume und Balken mit eisernen Reifen um zwei An-kcrtaue befestigte, daß sie eine schwimmende Kette bil-deten, die von den darhinter liegenden Schiffen mitihrem Geschütz vertheidiget wurden. Es finden sichjedoch häufige Beispiele: daß ein solcher Baum vonder feindlichen Flotte durchbrochen ward, um dieim Hafen verschanzten Schiffe zu erobern oder zu ver-brennen. Der Herr von C h a t e a u R e n a u l d hattesich im Jahr 1702 mit den Spanischen Gallionen,die er konvoyrte, in der Bay von Vigos durch einenBaum verschanzt, der durch zwei Batterien vonzwanzig und vierzig Kanonen, und noch durch einsteinernes mit zehen Kanonen und fünfhundert Mannbesetztes Fort vertheidiget ward. ZweiSiebenzig-Ka-nonen- Schiffe bestrichen den Baum der Länge nach,und hinter ihm lagen fünf andere Kriegsschiffe zumGefecht bereit. Dennoch grif der Englische AdmiralGeorg Rooke diese verschanzte Eskader an: derVize-Admiral Hopson lief mit vollen Seegeln gegen
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x) ibid. p. 333.
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