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9- Abschn. Seewescir.
scheu Schiffe — mit Einschluß zweier Brander, drei»zcheu an der Zahl — in einem halben Monden la-gen , daß sie mit ihren Kanonen die Baume bestrei-chen konnten. Ein auf der Flotte befindliches Regi-ment Laudcruppen ward zu den zwei Batterien amEingänge des Hafens postiret, woselbst der Haupt-mann Richard, der als Ingenieur gebraucht ward,die nöthigen Verschanzungen anlegen ließ. Um zu-gleich die Kriegsschiffe stärker bemannt zu haben,nahm mau die Matrosen von den Kauffahrern, lindbemannte sie damit. Alle diese Vorkehrungen warenjedoch überflüssig; denn die so sehr gesürchreke Fran-zösische Flotte war das Geschwader des AdmiralPointiS, der mit der reichen Beute von Carthagenanach Europa zurückkehrte, lind selbst nichts angele-generes jhatte, als den Händen der Eugelländer zuentgehen.
§. * 333 -
Die Flibüst i ers, die so wichtigen Antheil auder Eroberung von Carthagena halten, sind eine zumerkwürdige Erscheinung in der Geschichte der See-kriege dieses Zeitraumes, als daß wir sie hier ganzmit Stillschweigen übergehen könnten. Einige we-nige Französische und EnglischeAbentheuerer flüchtetensich im Jahr i6zo von der Insel St. Christoph, an-sangs nach der nördlichen Küste von St. Domingo;dann aber nach der Schildkröteninsel, wo siedie fünf und zwanzig Mann starke Spanische Be-satzung vertrieben und sich niederliessen. Von einemgleichen Dränge zur Freiheit beseelt, und durch einänliches Schicksal vereiniget, bildeten sie eine beson-dere Art Freistaat, der allen wiederholten Angriffender Spanier, 'seiner ärgsten Feinde trotzte, und
bald