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V. Zeitraum.
bald allen in den amerikanischen Gewässern' han« !
belnden Nationen fürchterlich ward. !
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Gleich bei ihrer Entstehung theilte sich diese kleine >Republik in zwei Theile: der eine hieß gewöhnlichdie Bukanirre, und beschäftigte sich mit dem Fisch«fange und der Büffeljagd, deren Fleisch sie zur Nah« ,rung für sich und für ihre seefahrenden Kameradenbei einem gelinden Feuer dörrten, deren Häute sieaber an die Holländer oder Engelländer verkauften;der Wandere Theil der Einwohner hingegen brachtedie meiste Zeit auf der See zu, wo sie unter dem Narmen der Flibüstierö oder Küstenbrüder die ausWestindien zurückkehrenden Schiffe, vorzüglich dieSpanischen Gallionen, zu berauben suchten. Siehatten nur wenig Bedürfnisse, und eü kostete ihnenfast nichts, sich auch der unentbehrlichsten Dinge zurntschlagen. Mit allen Gefahren der See und des !Krieges vertraut, war kein Unternehmen ihnen zu ;schwer, sobald die Hoffnung naher Beute sie belebte, ^oder der Anblick der Spanier ihre Mordlust befeuerte, Idenn diesen besonders hatten sie ewigen unversöhnlichen !Haß geschworen. Sie lebten daher mit ihnen in \
einem steten Kriege, dessen Geschichte die auffallendsten !
Beispiele von ausserordentlicher Kühnheit und durch jNichts zu erschütternder Standhaftigkeit anbiethet.
In kleine Gesellschaften von fünf und zwanzig bishundert Mann vereint, die immer den Muthigstcnund Einsichtsvollsten zum Anführer wählten, wagtensie < oft weite Fahrten in die fernsten Gegenden, umden Kauffahrcrn aufzulauern, oder die SpanischenBesitzungen selbst anzugreifen. So waren fünf undfünfzig Flibüstiere bis in die Südfte gekommen, und
mußten