Nivelliren
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NouiuS
Huth's Tabellen zum Nivelliren mit der Hängewaage nach dem Duode-zimalmaße. Halle, Renger. 1798.
Ahus kurzgefaßte Anweisung zum Nivelliren mit der sogenannten Ka-nalwaage. Köln , 1819.
Späth's praktische Geometrie, 1. Theil. Nürnberg , bei Riegel undWießner. 1818.
Nivellements-Tabelk«,abgefaßt den ... .
Die Beobachtungen sind mit einer Sißonschcn (oder Troughtonschen) Waage,mit einem guten Fernrohr, welches auf 100 Ellen Entfernung, nochzwei Linien deutlich angab, geschehen.
Entfernun-
gen.
Abwägung
vorwäres.
Abwägung
rückwäris.
Maß
Zielhi-
Summa
MiltO
Höhe
des
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Summa
Mittel
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f // nt
tN
1-2
1U0J4.10.9.
14.10.5.
14.10.6.
X4.7.8.
4.10.6,6
4.8.1.
5-10.4.
5.10.1.
5.10.5.
17.6.10.
5.10.3,3
4.8.9.
u. so weiter fort.
Nivellirinstrumente. Siehe Nivelliren.
Nivellirlatte. Siehe Nivelliren.
Noniu« oder B ernt er, zwei, gleichen Gegenstand ausdrückende Namen,und bezeichnet eine Einrichtung, um Linien und Winkel, und besonders letztere,in kleinern Theilen abzumessen, als dieses mit gewöhnlichen Maßstäben undWinkelmeßinstrumcnten möglich ist. Dieser in der praktischen Geometrie sowichtige Gegenstand, trägt zu Ehren seines Erfinders, des Portugiesen PeterNunetz oder Ronius, dessen Namen; nach Andern den Namen des deutschenMathematikers Vernier oder Werner. Er beruhet auf folgender ganz einfachenTheorie: AB Fig. 123 stellt eine gerade Linie vor, die in mehrere gleicheTheile, hier in 8 , gethcilet ist. Eine Anzahl solcher Theile wie ab, vonfünsen, werde nun auf eine andere gerade Linie, CD , getragen, und diese ineinen Theil weniger als jene, getheilet, also in 4, es ist dann klar, daßein Theil zwischen CD größer als zwischen ab,seyn muß. Drückt man einenTheil auf ersterer Linie durch ß, auf letzterer durch a aus, und nennt dieganze eingetheilte Linie ab — CU = F, so wird seyn:
bd = a = { Fund bc = ß = £ F
daher denn Dd — hc = a — ß — £ F = F und da 4« — $ß, soist natürlich « — iß und daher $F — HF = {ß — ß = \ß, d. h. ein Theilauf der Linie CD ist um der ganzen Länge dieser Linie größer, als einTheil auf der Linie ab, over auch ein Theil auf der Linie CD , wie z. B.Dd ist um j größer, als ein Tbeil auf der Linie ab wie bc. Figürlichwürde dieses seyn, wenn man die Linie DC auf oder an ba legt, wodurchsich die Eintheilungspunkte e, f und g übertragen, und sämmtlich linkerHand der Eintheilungspunkte der erstell, Linie c, i und k zu liegen (vnt‘men. Es wird dann ce von ab oder 1 von bc betragen; if 3 V von ab«der J von bc; so kg 5 % von ab oder £ von bc und das Ende der LinkeLD, nämlich der Punkt C muß, wie angenommen wurde, auf » paffen.