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i. Allgemeine Physik.
per den Zeittheil ad zurückgelegt habe, müsse er noth,wendig erst nach und nach alle die zwischen ed liegen,den kleinern Theilchen der Zeit ad, die gleichsam alsPunkte der geraden ad angesehen werbe» könnten,zurückgelegt haben. Es müsse daher der Körper nochvor der erlangten Geschwindigkeit d h kleinere Ge-schwindigkeiten erhalten haben, die nämlid) mit denkleinern Zcittheilchen zwischen a und d zusammenge-hörten. Da nun zwischen ad unendlich viele Zeit-iheilchen gedacht werden könnten, so müßten and) dieGrade der Geschwindigkeiten deö herabfallenden Kör-pers unendlid) zunehmen, welche die durch die nnend-lid) vielen Punkte der geraden ad mit dh parallel ge-zogenen Lumen vorstellten. Alle diese unendlid) vielenparallelen Linien aber drückten den Flachenraum desDreyecks adli aus, folglich wachse die Geschwindig-kcit deö frey herabfallenden Körpers in jedem Momen-te, oder stetig, wie dieß auch eine gleichförmig berfd)lennigte Bewegung, dergleichen die Bewegung desfreyen Falles sey, erfordere. Eben fo wird aud) derRaum in der ganzen Zeit ac durch das ganze Dreyeckabc ausgedrückt. Es verhalten sich aber die Drey-ecke sbd und bac wie ad z : ac 2 d. i. wie bieQuardrate der Zeiten. Dadurd) fand also Galilei nachseiner Voranssehung das Gefth, daß sich beym freyenFalle der Körper die Räume zu einander verhielten,wie die Quadrate der versiossenen Zeiten oder wie dieQuadrate der Geschwindigkeiten. Nachdem er nundieses Gefeh gefunden hatte, so nahm er die Erfahrungzu Hülfe. Er ließ sick) nämlich in einem Pfosten, welrck)er 12 Ellen lang, eine Elle hod) und Z Zoll breit war,auf seinem obern schmalen Rande einen Zoll breitenCanal aushölen, welchen er der Glätte wegen mit Per-gament genau ausfütterte. Diesen Pfosten konnte er mit
dem