i. Allgemeine Physik.
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könne dieß ein wahres Geheimniß der Natur nennen,wenn die Ursache davon unbekannt wäre.
In Ansehung des Gleichgewichtes flüssiger Köreper mit festen bestätigt Stevin den Satz des Ar-chimedes, daß ein leichterer Körper sich so weit in dasWasser einsenke, bis der eingetauchte Theil den Rann»von einer Menge Wassers einnehinc, weiches geradeso viel wiegt, als der feste Körper. Hieraus schließter, daß der eingetauchte Theil desselben Körpers in ei-ner schwerern Flüssigkeit geringer, als in der le-cluerirseyn werde, und daß stch überhaupt die Größen dereingetauchten Theile des nämlichen Körpers zu einan-der verhallen, wie die fpecistschen Gewichte beyder Flüs-sigkeiten. Ausserdem leitet er daraus noch dieien Saßab, daß ein jeder fester Körper im Wasser weniger,als in der Lust wiege *).
Ueber die sehr verwickelte kehre von den Stellun-gen und der Slandhafligkcit schwimmender Körpersieng auch schon Stevin einige Berrachcnngen auzu-stellen an. Er beweiset zuerst, daß der Schwerpunktdes schwimmenden Körpers mit dem eingebildetenSchwerpunkte des Wassers, welches den Raum desringcrarichten Theils des schwimmenden Körpers aus-füllen würde, in der Richtung der Schwere durch die-sen Schwerpunkt liegen müsse. Hieraus leitet er zu-nächst den Sah ab, daß der schwimmende Körper de-sto sicherer und standhafter auf dem Wasser stehe, jetiefer sein Schwerpunkt unter letzteren eingebildetenSchwerpunkte liege, und daß er umfallen müsse, wennjener über diesem sich befinde y ).
Daß
x) Traite de la hydrostatiqüe in den Oeuvres. Vol, U, p.
484. u. s f.
y) Traite des acrobariques, ebendas. P. ZI-»
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