87
i. Allgemeine Physik.
gen würden Anfangs verschlossen, und hiernächsi derHeber durch den obern Trichter gefüllt; hierauf würdedieser obere Trichter verschlossen, und die Hähne anbeyden Enden geöffnet. Nachher hak Schwenkerin seinen mathematischen Erguickungsstunden diesenVorschlag wiederholt. Beyde aber Porta undSchwenker hatten von der Wirkung der Heber über-haupt noch keinen richtigen Begriff, indem sie selbigeeben so, wie die Alten, erklärten; auch wußten sienicht, daß der Berg keine größere Höhe als höchsienszrFuß besitzen dürfe, wiewol alles dieß Schwenrter hätte richtiger wissen können.
Einige Anwendungen der bekannten hydrostati-schen Gesetze besonders auf Bestimmung des Gehaltsam Salze in den Solen und der eigenthümlichen Ge-wichte verschiedener Körper hatten auch schon die Altengemacht. Unter den Deutschen scheint besonders derGebrauch der sogenannten Aräometer zu Salzprebenziemlich alt Zu seyn. Lcupold *) führt du, daßThölden in seiner 1603 heranSgekommenenHeliogra-phie einer Salzspnidel, welche aus einem hölzernenCylinder, unten zugespitzt, und mit Bley ausaegofrsen, bestanden habe, als einer längst bekannten Sa-che gedenke. In den neuern Zeiten sind freylich dieAräometer mehr vervollkommnet, und besonders zwcy-erley Arten derselben angegeben worden, die aber indiese Epoche noch nicht gehören.
Eine Tafel über die eigenthümlichen Gewichteverschiedener Körper führt auch schon Mari unsGhrtakdi *) an.
Noch
e) Theatrum staticum univers. P. II. cap. 6,
f) Archimedes promotus. Romae 1603. 4.
F 4