i. Allgemeine Physik.
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Art das lächerliche der noch allgemein verehrten aristo-telischen Philosophie so offenbar zeigten. Galilei hatte auch wirklich das Unglück, sich schon im Jahrei6gr zn Rom vor dem Tribunal der Inquisition stel-len zu müssen, wogegen ihn sein Landesherr und Gön-ner, der Gcoßherzog von Toftana, nicht zu schüßeuwagte. Er wurde beynahe ein ganzes Jahr hindurchmit einer leidlichen Gesängnisistrafe in der Wohnungdes französischen Gesandten beleget, und mußte sicham 2Olen Jun. 1633 zu einem förmlichen Wiederruseverstehen, wovon man die Urkunde nebst dem Dekretbeym 9 iiccioli r ) findet. Hieraus ward er zur le-benslänglichen Gcfängnißstrafe vcrurkheilet, welchesjedoch im folgenden Jahre in eine Eiirschränknng seinesAufenthalts auf dem flerenlinifchen Gebiets verwan-delt wurde, wo er bis au seinen 1642 erfolgten Todauf seinem Landglite Arcetri wohnte.
Indessen erhoben sich überall heftige Streitigkei-ten, welche aber erst in die folgende Epoche gehören.
Unter allen aber hat wol keiner einen so großenAnrheil an dem Siege deö copernicanifchen Systems,als Kcpler, ob er gleich dasselbe nicht mit Vorsatzvertheidigte. Blos seine Entdeckungen, welche hiernothwendig angeführt werden müssen, gaben diesemSysteme ein vorzügliches Uebergewicht für das Prolermaische, indem sie selbiges voraussetzen, und in kei-nem andern als in diesem statt finden können. DieseEntdeckungen sind nämlich die Regeln des Planeien-laufö, welche nach ihm Keplerifche Regeln ge-ncnnt werden.
Die erste Keplerifche Regel ist: daß die Pla-nere n nicht in kreisrunden, sondern in e l-
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r) Almagestura novum. T. II, lib. 9. ad fin.