Band 
Erster Band. [Erste Periode.]
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113
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i. Allgemeine Physik.

HZ

Dagegen waren damals schon Gründe genug vor«Handen, welche die copernicanische Weltordnung nngs-mein unterstützten. Ausser der bewundernswürdigenEinfachheit, womit alle Erscheinungen bey der Vor-aussetzung der Bewegung der Erde am Himmel erklä-ret werden konnten, gaben besonders die KcplerischenRegeln eine vorzügliche Stütze dieses Systems ab.Das Gesetz, daß sich die Quadratzahlen der Umlaufs-zcilcn wie die Würfel der Entfernungen vom Mittelverhalten, wird in diesem System allgemein. Wennnach dem System des Ty yo die Erde wirklich imMittel wäre, um welches Sonne und Mond sich be-wegten, so würde diese Regel nicht zutreffen. Dennalodenn hätte die Sonne eine beyitahe i z mal größereUmlaufszcit, als der Mond, ihre Entfernung aberwäre 400 mal größer als die des Mondes. Daherfehlte sehr viel an der Richtigkeit dieser Regel, nachwelcher hier die Quadratzahl von l Z der Cubikzahlvon 400 gleich seyn sollte.

Aristoteles und seine Anbeter, die Scholasti-ker, hatten aber überhaupt von den Entfernungen undGrößen der Himmelskörper viel zn geringe Vorstellun-gen. Sie glaubten, baß die Planeten an.durchschei-nenden krystallenen Sphären angeheftet wären. Ander achten Himmelssphäce über der Saturnussphäre be-fänden sich die Fixsterne, über dieser kämen noch zwey

Sphä-

Pythagoricorum et Copernici opinionem de mobilitateterrae et stabilitate solis et de novo systemate seu con-stitutione mundi, in qua sacrae scripturae auctoritateset Theologiae propositiones, comr.umites adversushanc opinionem adductae conciliantur, ex Ital. in lat.conversa 1615. 4. Dem syst. cosmico des &alilei bey»gedruckt.

Fischer'« Gesch. d. Physik. I. B. H