Band 
Erster Band. [Erste Periode.]
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i. Allgemeine Physik.

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nen schwarzen Kern, und sind am Rande mit einembräunlichen oder wcißgrauen Nebel umgeben; sonstsind sie aber einer sehr großen Veränderung unterwor-fen. Scheiner nahm wahr, daß sich ihre Gestaltändere, daß sie wachsen, abnehmen, sich in Nebeloder Schatten verwandeln und zuletzt ganz verschwin-den. Auch die Menge der Flecken ist sehr veränder-lich. Zur Zeit ihrer Entdeckung fand man die Sonnefast nie ohne Flecken. Scheiner zählte einmal de-ren eo. Ucbrigens scheine«» alle Sonncnflccken, solange sie sichtbar sind, sich ziemlich parallel unter ein-ander von Osten nach Westen durch die Sonnenscheibefortzubetvegen. Ist ein Flecken von hinreichenderDauer, so bringt er etwa 12 bis i z Tage zu, ehe erdurch die ganze Sonnenscheibe hindurchkommt; hier-uachst sieht man ihn 14 bis i s Tage lang nicht, als-dann aber koinmt er »vieder am östlichen Rande daselbstzum Vorschein, wo man ihn vor 27 Tagen beobachtete.Ueberdcin hat auch Scheiner sogenannte So n nenrfackeln (faculae solares) ot>er Stellen, welche Hel-ler als das »'ibrige Sonnenlicht aussehen, wahrge-nommen.

Alle diese Erscheinungen gaben gleich nach derEntdeckung der Flecken zu verschiedenen Muthmaßun-gen Anlaß. Einige hielten sie für frey schwebendeKörper, welche sich nicht auf der Sonncnfläche befän-den, sondern vielmehr als eigene um die Sonne lau-fende Planeten, welchen sogar Johann Tarde")und ein Niederländer') eigene Nahmen gaben. An-dere

ii) Barbonia sidera , falso maculae solis nuncupata. Paris 1620. 4.

j) Malapertii siclcra Anstriaca periheliaca. Duaci 1627. 4.

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